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Aus Michelle wird „Wakan“Ex-Schlagerstar peilt ungewöhnlichen Karriereschritt an

Michelle im Jahr 2025 beim „Schlagerbooom“. Im Juni wird die Sängerin in dem ARD-Format endgültig Abschied von ihren Fans nehmen. (Bild: 2025 Getty Images/Kerstin Joensson)

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Michelle im Jahr 2025 beim „Schlagerbooom“. Im Juni wird die Sängerin in dem ARD-Format endgültig Abschied von ihren Fans nehmen. (Bild: 2025 Getty Images/Kerstin Joensson)

Michelle steht kurz vor dem endgültigen Ende ihrer Schlagerkarriere. Wenn es soweit ist, wird sie auch ihren Künstlernamen ablegen, berichtet die Sängerin, die bürgerlich Tanja Hewer heißt, in einem Interview. Für ihre ungewöhnliche neue Tätigkeit hat sie bereits ein anderes Pseudonym ausgesucht.

Ihr letztes Konzert hat sie bereits über die Bühne gebracht: Am 15. Februar feierte Michelle in der Uber Arena in Berlin ihren Live-Abschied. Ganz vollzogen ist der angekündigte Rücktritt der Sängerin aus dem Schlagergeschäft aber noch nicht: Am 27. Juni steht bei Florian Silbereisens „Schlagerbooom“ im Ersten ein letzter TV-Auftritt an.

Dass danach aber wirklich Schluss ist, machte die 54-Jährige nun in einem Gespräch mit „Bild“ deutlich. Nach dem Auftritt werde sie den Künstlernamen Michelle ablegen, kündigte sie darin an. Dann wird aus dem Schlagerstar Michelle wieder die Privatperson Tanja Hewer - einerseits.

„Da ist so viel unglaubliche Liebe“

Andererseits weiß die Künstlerin schon jetzt, was für einem Projekt sie sich nach dem endgültigen Ende ihrer Musikkarriere widmen möchte - und dafür braucht sie ein neues Pseudonym. „Vor zwölf Jahren machte ich eine Heiler-Ausbildung, später noch eine Medium-Ausbildung. Beides hat mir unglaublich geholfen, mich selbst auf meinem Weg zu finden“, erklärte sie gegenüber „Bild“.

„Ich möchte Menschen helfen zu heilen“, schilderte sie weiter. „Nicht mehr nur mit Musik. Sondern direkt.“ Darum möchte Michelle nun als spirituelle Heilerin arbeiten. Der richtige Name dafür sei ihr beim Meditieren gekommen: Wakan. Anfangs habe sie nichts mit dem Wort anfangen können - erst später habe sie erfahren, dass das Wort in einer indigenen Sprache so viel bedeute wie „heilig, spirituell oder heilige Energie“.

„Ich kann verstehen, wenn sich das für manche Menschen total verrückt anhört“, antizipierte sie bereits die ersten Kritikerinnen und Kritiker. „Aber das hat nichts mit Sekte oder Bösem zu tun. Ganz im Gegenteil. Da ist so viel unglaubliche Liebe.“ (tsch)

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