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„Hier gucken gerade alle mich an“Nicht im TV zu sehen: ARD-Kommentator plötzlich im Mittelpunkt

Beim Spiel Elfenbeinküste gegen Ecuador fühlt sich der ARD-Kommentator beobachtet. Die Aufklärung gibt es wenig später.

Beim Aufeinandertreffen der deutschen Gruppengegner Elfenbeinküste und Ecuador fühlte sich ARD-Kommentator Philipp Sohmer plötzlich beobachtet.

Es waren rund drei Minuten gespielt, als Sohmer für die Zuschauer eine Szene schilderte, die diese nicht im TV zu sehen bekamen. „Hier gucken übrigens gerade alle mich an auf der Pressetribüne“, berichtete der Kommentator.

„Jetzt drehen sie sich wieder um, weil sie sich aufregen müssen“

Das war allerdings nicht ganz richtig, denn in Wahrheit wollten die Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion einen Blick auf einen seiner Sitznachbarn auf der Medientribüne erhaschen, wie Sohmer direkt im Anschluss erklärte: „Alle machen Fotos, weil irgendein ecuadorianischer Star hier offenbar mitkommentiert und den wollen alle ablichten. Ich kann’s jetzt nur gerade nicht sehen, wer es ist.“

Die Aufmerksamkeit der Ecuador-Fans, die das Spiel in Philadelphia zu einem klaren Heimspiel ihres Teams machten, richtete sich nach einem Foul eines Spielers der Elfenbeinküste schnell wieder in Richtung des Geschehens auf dem Rasen. „Jetzt drehen sie sich wieder um, weil sie sich aufregen müssen über diese Aktion gerade von Franck Kessié“, erläuterte der ARD-Mann. Die Pfiffe und Buh-Rufe waren auch im TV deutlich zu hören.

Sohmer konnte im Anschluss dann aufklären, welcher Star sich auf der Pressetribüne eingefunden hatte. „Antonio Valencia! Wir haben es rausgefunden, jetzt habe ich ihn gesehen. Da isser!“, sagte der Kommentator.

Valencia ist einer der bekanntesten Fußballer seines Landes. Von 2009 bis 2019 spielte er beim englischen Top-Klub Manchester United, wurde mit den Red Devils unter anderem zweimal englischer Meister sowie Europa-League-Sieger. Für sein Land hat er 99 Länderspiele bestritten. 

Antonio Valencia schreibt Autogramme.

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Antonio Valencia schreibt Autogramme. Beim Spiel Ecuador gegen Elfenbeinküste zog er auf der Medientribüne die Blicke auf sich.

„Eine Fußball-Legende, die hier die Menschen glücklich macht mit ihrer bloßen Anwesenheit“, fasste der Kommentator die Szene aus dem Stadion zusammen.

Das DFB-Team, das am Sonntag Curacao deutlich mit 7:1 besiegt hat, trifft am nächsten Samstag (20. Juni) auf die Elfenbeinküste. Im letzten Gruppenspiel (25. Juni) ist dann Ecuador der Gegner.

Felix Nmecha und Jonathan Tah stehen Arm in Arm mit Curacao-Spielern in einem Kreis zusammen.
Ungewöhnlicher Anblick
Plötzlich stehen DFB-Stars Arm in Arm mit ihren Gegenspielern