„Armes Deutschland“Schwangere Michelle hungert und raucht Kette – Kamerateam greift ein

Das Foto stammt aus der RTLZWEI-Dokusoap „Armes Deutschland“ und zeigt Protagonistin Michelle in einem Geschäft vor einem Regal mit Babyartikeln.

„Armes Deutschland“-Protagonistin Michelle erwartet zum zweiten Mal Nachwuchs. Ihr erstes Kind lebt bei Pflegeeltern.

Die „Armes Deutschland“-Protagonisten Michelle und Jerome erwarten ein gemeinsames Kind. Doch durch seinen Lebensstil gefährdet das Paar das Leben des ungeborenen Babys – Michelles Frauenärztin macht sich Sorgen.

von Thimon Abele (tab)

Magenkrämpfe, Übelkeit, Schwindel – die schwangere „Armes Deutschland“-Protagonistin Michelle (24) fühlt sich alles andere als gut. In einer neuen Folge der Dokusoap, die am Dienstag (28. Mai 2024) bei RTLZWEI zu sehen ist, sucht sie deshalb mit ihrem Freund Jerome (23) ihre Frauenärztin auf.

Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten leidet Michelle seit zwei Tagen unter den Beschwerden, die auf dem Weg zu der Praxis immer schlimmer werden. Immer wieder hält sie sich den Bauch, schließlich muss sie sich sogar kurz hinsetzen.

„Armes Deutschland“: Michelle gefährdet ihr ungeborenes Baby

Michelle hat einen Verdacht, was die Probleme verursachen könnte: „Weil wir ja jetzt ein, zwei Tage auch nichts gegessen haben.“ Wie es dazu kommen konnte? Laut Jerome habe das Paar nur Kleinigkeiten essen können, „weil wir kaum noch etwas zu essen haben. Wir müssen jetzt gucken, wie wir den Rest des Monats vorankommen und wie wir jetzt überleben, weil wir haben kein Geld mehr.“

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Das Paar lebt von 912 Euro Bürgergeld im Monat, die laut Jerome jedoch immer „ziemlich schnell weg“ seien. „Die Kohle ist nach circa drei Tagen aufgebraucht.“ Demnach gehe das meiste Geld für „Markenklamotten“ drauf. Dazu kommt der starke Zigaretten-Konsum der beiden. Michelle und Jerome müssen deshalb regelmäßig aufs Essen verzichten oder ernähren sich von Snacks, Fertiggerichten oder Fast Food. 

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Aufgrund der Mangelernährung leidet Michelle immer wieder unter starken Bauchkrämpfen – und bringt natürlich auch ihr ungeborenes Baby in Gefahr. Ihre Gynäkologin ist perplex: „Das finde ich schon auf jeden Fall heftig.“

Darüber hinaus ist Michelle außerdem starke Raucherin. Auf die Frage der Medizinerin, wie viele Zigaretten sie täglich konsumiere, antwortet die werdende Mutter: „Jede halbe Stunde. Bei Stress halt alle fünf Minuten, oder zehn.“

„Armes Deutschland“: Michelles Frauenärztin ist besorgt

Sie wisse, dass das Baby dadurch schwere gesundheitliche Schäden erleiden könnte. Doch es falle ihr „schwer, aufzuhören“. Auch während ihrer ersten Schwangerschaft habe sie durchgehend geraucht. Das Kind lebt inzwischen bei Pflegeeltern. 

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Doch zumindest gibt es eine positive Nachricht: Dem Baby geht es laut der Frauenärztin gut. Trotzdem macht sie sich große Sorgen: „Die Situation von den beiden schockiert mich. Wo endet das? Was ist, wenn das Kind geboren wird?“ Wie wird das Kind in Zukunft ernährt und wie entwickelt sich das Baby überhaupt während der Schwangerschaft?“

Schließlich greift sogar das Kamerateam ein und gibt dem Paar nach dem Termin bei der Gynäkologin Geld für eine warme Mahlzeit. Es wirkt wie ein Tropfen auf den heißen Stein.