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„Armes Deutschland“Schimmel und Krätze: Kinder in Gefahr – Jugendamt eingeschaltet

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Bei „Armes Deutschland – Deine Kinder“ auf RTLZWEI kommt es zu Schimmel-Problemen in der Wohnung einer siebenköpfigen Familie. Werden Sie ihre Probleme lösen können?

Köln/Wuppertal – Mirco ist sieben Jahre alt. Mit seinen vier Geschwistern lebt er seit Jahren in einer renovierungsbedürftigen Wohnung. Seine Eltern scheinen mit der Situation überfordert zu sein. Anderen Familien geht es ähnlich. „Armes Deutschland – Deine Kinder“ (RTLZWEI) zeigt die Schicksale am Dienstagabend (13. April 2021). 

  • „Armes Deutschland – Deine Kinder”: Großfamilie kämpft mit Schimmelproblemen
  • Jugendamt begutachtet Wohnungen
  • Corona erschwert Situation bei den Familien

„Armes Deutschland”: Großfamilie in Super-Not

Mirco (7) lebt mit seinen vier Geschwistern Tarja (5), Nick (3), Leonie (2), Lia (1) und seinen Eltern in einer nicht ganz so schönen Wohnung in NRW. Schwarzer Schimmel im Bad ist für jeden Bewohner der Wohnung fast schon normal.

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Der siebenjährige Mirco lebt mit seinen vier Geschwistern und seinen Eltern in einer maroden Wohnung in NRW. Am Dienstag (13. April 2021) wird die Familie in der RTLZWEI-Sendung „Armes Deutschland – Deine Kinder” mit vielen Dingen konfrontiert, die nicht so optimal laufen.

Leider breitet sich der Schimmel schnell aus. Auch im Zimmer von Mirco und seiner Schwester Tarja findet sich der gesundheitsschädlicher Pilz.

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Die Eltern Mike und Sabrina müssten und wollten auch eigentlich direkt mit einer Renovierung beginnen, um ihre Kinder zu schützen, doch leider fehlt das nötige Geld. 

„Armes Deutschland“: Schlimmel und Krätze – Kinder im Heim

Aber nicht nur das: Die Familie steht zudem schon seit längerer Zeit unter Beobachtung des Jugendamts. Die Kinder waren zeitweise wegen eines Krätzebefalls in der Wohnung im Heim.

Wegen Schimmel und anderer Baustellen und Gefahrenquellen in der Wohnung haben die Eltern jetzt Angst, dass ihnen die Kinder bald wieder weggenommen werden. „Das Jugendamt hat uns eingetrichtert, dass das Kindeswohlgefährdung ist“, erklärt Sabrina. Doch dass es dem Amt wirklich nur um das Wohl der Kinder geht, will die Mutter nicht einsehen. 

„Armes Deutschland“: Kinder haben Angst, wieder ins Heim zu müssen

„Ich versuche mit allen Mitteln, das von jetzt auf gleich zu ändern, aber von jetzt auf gleich geht auch nicht immer und das begreifen die nicht“, erklärt Sabrina. Ungefähr 3000 Euro würde die Renovierung die Familie kosten. Das von Hartz IV zu bezahlen, fast unmöglich. 

Nicht nur die Eltern haben Angst, dass die Kinder wieder ins Heim müssen. Auch die Kinder leben mit der Angst. „Die Kinder gehen heulend mit Angst ins Bett“, so Sabrina. Aber weder die Kinder noch die Eltern verstehen, warum das Amt so starke Kontrollen durchführt. Der Lichtblick: Vorerst ist ein weiterer Heimaufenthalt für die Kinder vom Tisch.

„Armes Deutschland“: Viele Kinder leben in Armut

Aber nicht nur Mircos Familie kämpft mit Schimmel und Geldsorgen. Auch Chiara und ihre Mutter Natascha wohnen zwischen Dreck und Schimmel, haben nur 100 Euro im Monat zum Leben. Sie suchen dringend nach einer neuen Bleibe. 

Ihr Badewasser müssen sie mit Feuer aufheizen. In der Wohnung ist es kalt. Ein Brief von Gericht macht Mutter Natascha weiter Sorgen. Sie muss das Haus, in dem sie und ihre Tochter derzeit noch leben, räumen und das innerhalb einer Woche. Es gibt Ärger mit der Vermieterin.

Dann verliert Mutter Natascha auch noch ihren Job – wegen der Corona-Krise. Doch die zwei haben Glück: Ein Bekannter hat ein bisschen Platz und kann die alleinerziehende Mutter und ihre Tochter aufnehmen. 

„Armes Deutschland“: Schülerin leiht sich Geld für Essen

Auch Ashleys Mama Doreen verdient wegen der Corona-Krise kein Geld. Die 13-Jährige muss sich bei Mitschülern Geld leihen, um für sich und ihre kleinen Geschwister Nudeln und Ketchup zu kaufen.

„Richtig aufwendiges Essen hat es bei uns eh nie gegeben“, erklärt sie. Nur an Weihnachten gebe es bei der Familie Raclette. Die 13-Jährige kümmert sich um ihre kleinen Geschwister und den Haushalt, wenn ihre Mutter nicht da ist. Da rückt die Schule schnell in den Hintergrund. Für Mutter Doreen erscheint das jedoch vollkommen selbstverständlich. 

„Armes Deutschland“: Homeschooling für Familie unmöglich

„Ich finde es doof, dass ich meiner Ma so viel helfen muss“, erklärt Ashley. „Ich finde viele Kinder schön, aber geplant war es so nicht“, gibt Mutter Doreen zu.

Wünsche für ihre Zukunft hat die 13-Jährige nach eigener Aussage nicht, Internet für Homeschooling in Corona-Zeiten hat die Familie zudem auch nicht, geschweige denn einen Computer. Ashley kann dem Unterricht so nicht wirklich folgen und ist auf sich allein gestellt.

„Armes Deutschland“: Familie muss mit knapp vier Euro auskommen

Knapp vier Euro, damit müssen Jannik und seine Familie einen Monat auskommen. Wegen eines Rechenfehlers hat das Amt der Familie zu wenig Geld überwiesen. Miete und Co. können sie nicht zahlen. Die Angst, auf der Straße zu landen, ist groß. 

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Jannik und seine Eltern müssen mit vier Euro um 50 Cent auskommen – einen Monat lang.

Ein Blick in den Mietvertrag verheißt nichts Gutes. Der Mietvertrag ist eigentlich schon fünf Jahre abgelaufen. Heißt: Die Familie hat fünf Jahre ohne gültigen Mietvertrag in der Wohnung gelebt. Lebensmittel müssen sie bei der Tafel holen.

„Armes Deutschland“: Eltern verlieren den Job

Kaum hat die Familie das fehlende Geld vom Amt bekommen, kommt die nächste Hiobsbotschaft: Janniks Eltern verlieren beide ihren Job. Wie es weitergehen soll – das weiß die Familie nicht. (mie/volk)