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„Armes Deutschland” Hobby-Rapper Benjamin zeigt seine Dusche, Reporterin geschockt

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Der 24-jährige Benjamin in „Armes Deutschland” bei RTLZWEI. Der Hobby-Rapper hat auf Arbeit keine Lust und bezieht Hartz 4.

Berlin – Diesmal steht Benjamin (24) aus Berlin im Fokus der RTLZWEI-Sozial-Doku „Armes Deutschland”. Er war noch nie richtig arbeiten und bezieht 424 Euro Hartz 4 im Monat, und das seitdem er 18 Jahre alt ist.

  • „Armes Deutschland“ am 23. Februar auf RTLZWEI
  • Arbeitsloser Benjamin will als Rapper durchstarten
  • Benjamin beichtet Schwarzarbeit in „Armes Deutschland“ 

„Ich bin eben faul und habe keinen Bock, zu arbeiten“, gibt er zu und lächelt dabei in die Kamera. Die Folge wird am Dienstag, 23. Februar, ab 22.15 Uhr und als Stream auf TVNow gezeigt. Er selbst habe noch nie länger als ein halbes Jahr die Finger krumm gemacht, sagt Benjamin. Weil er „keinen Bock“ habe, sich zu lange krank gemeldet hatte und dann schlussendlich gekündigt wurde.

„Armes Deutschland“: Benjamin hat keine Lust auf Arbeit

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Stattdessen macht er Musik, rappt in seiner Freizeit und „scheißt“ auf Arbeit. Das Leben von „Uppercut“, wie er sich nennt: Hartz-4-Empfänger. „Danke Merkel“, sagt er. Niemand sei in diesem Land gezwungen, arbeiten zu gehen.

Und weil Benjamin trotz des geringen Hartz-4-Satzes ein anständiges Leben will, klaut er auch noch nebenbei. Benjamin erklärt es auf seine Weise: „Ich werde gesponsert von anderen Lebensmittelläden.“ Schlechtes Gewissen? Fehlanzeige.

„Armes Deutschland” mit Benjamin: Reporterin von Dusche geschockt

Und wie sieht ein Alltag von einem Nachwuchs-Rapper mit Hartz 4 auf dem Konto so aus? „Ich steh erstmal um 10 Uhr auf und schlafe aus. Dann kommt mein Kollege, mein Produzent, wir arbeiten zusammen an ein paar Songs. Dann gehen wir mittags in Parks. So fängt der Tag an. Ist auf jeden Fall chillig.“

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Der 24-jährige Benjamin zeigt in „Armes Deutschland” seine „Dusche” im Flur: ein Kinderbecken mit Duschvorhang und einem Eimer Wasser.

Dann zeigt Benjamin in „Armes Deutschland“ seine Wohnung, eine 35-Quadratmeter-Wohnung im Souterrain. Und als die Reporterin, die ihn begleitet, die Dusche sieht, zeigt sie sich erst einmal geschockt: Benjamin hat sich mitten in den Flur ein kleines Kinder-Planschbecken gestellt. Dort stellt er sich zum Duschen hinein, nimmt sich einen großen Bau-Eimer, den er mit Wasser füllt, und kippt ihn über seinen Kopf.

„Armes Deutschland”: Benjamin verrät RTLZWEI prekäres Geheimnis

Ob dies der Rap-Lifestyle ist, den sich Benjamin immer gewünscht hat? Mit seiner Musik hat er jedenfalls bisher noch nicht einen Cent verdient. Ist eine Ausbildung nicht der sicherere Weg? „Nein, eine Ausbildung ist etwas für Leute, die arbeiten wollen und ihr Leben schwer machen.“

Trotzdem verdient Benjamin nebenher etwas dazu: Er gestaltet Grafiken, Logos und Cover. 100 Euro bekomme er dafür noch einmal, erklärt er – schwarz. Ein Zuverdienst, welchen er dem Jobcenter eigentlich melden sollte. „Hast du keinen Schiss, dass das mal rauskommt?“, fragt die Reporterin. „Nein, warum“, antwortet Benjamin. „Warum soll es rauskommen?“ Dass er seine Schwarzarbeit soeben vor einer Fernsehkamera von „Armes Deutschland“ gebeichtet hat, scheint er vergessen zu haben.

„Armes Deutschland”: Arbeitsloser Benjamin hat 10.000 Euro Schulden

Ein Leben auf Pump und dazu illegale Einnahmen – so bezahlt Benjamin sein Leben, dazu sein rund 3.500 Euro teures Musik-Equipment, mit dem er den Durchbruch als Rapper schaffen will. Und seine unzähligen Markenklamotten. Nebenbei hat er noch 10.000 Euro Schulden.

Später besucht ein Freund Benjamin und der versucht, seinen Kumpel davon zu überzeugen, dass es durchaus sinnvoll ist, arbeiten zu gehen. „Damit man sich mal was gönnen kann.“ Benjamin aber erklärt erneut, dass er da eine ganz andere Einstellung habe. Er finde es sogar gut, dass sei Freund arbeiten gehe. „Er zahlt Steuern für mich.”

Ob Benjamin mit dieser Arbeitseinstellung als Rapper durchstartet, bleibt abzuwarten. Wir sind gespannt... (mg)

Hinweis: Bei der Folge handelt es sich um eine Wiederholung aus dem Herbst 2019.

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