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„Armes Deutschland” Carola schläft mit dem Nachbarn und verlässt ihren Willi

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Carola hat noch nie gearbeitet. Die Trennung von Willi wollte sie, weil er auch endlich komplett vom Staat leben sollte.

Köln – Rund jeder fünfte Einwohner ist in Köln von Armut bedroht. Carola (34) und Willi (40) gehören dazu. Doch auch in der Beziehung geht es zu wie in einer Achterbahn. Denn: Carola schläft mit ihrer Affäre und verlässt ihren Willi. Ist diese Beziehung noch zu retten?

  • „Armes Deutschland” am 9. Februar ab 22.15 Uhr auf RTLZWEI
  • Carola und Willi: Sie wurde erneut beim Schwarzfahren erwischt und muss Sozialstunden ableisten
  • „Armes Deutschland”: Stress beim Hartz-IV-Pärchen Carola und Willi aus Köln

Erst seit kurzem können sich Carola und Willi überhaupt eine Wohnung in Köln leisten – lange Zeit lebten sie auf der Straße. Willi geht arbeiten, er ist Gabelstaplerfahrer bei einer Zeitarbeitsfirma. Carola arbeitet nicht. Sie arbeitslos – und zwar ganz bewusst und aus Prinzip. 

„Armes Deutschland“ – Carola und Willi: Er verliert seinen Job

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Die beiden lebten sogar längere Zeit in einem Zelt neben einer Haltestelle in Köln. Während er arbeiten ging, verbrachte Carola ihre Zeit meist in einem Einkaufzentrum, um sich aufzuwärmen.

Weil die Kohle jetzt knapp ist, müssen Carola und Willi ihren Fernseher ins Pfandhaus bringen. Denn etwas Schlimmes ist geschehen: „Weil ich meine Arbeit verloren habe – durch einen Arbeitskollegen“, erzählt Willi zu Beginn.

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In der Beziehung von Carola und Willi kriselt es. „Armes Deutschland“ begleitet das Paar auf RTL ZWEI.

Der Mann soll schlecht über Willi auf der Arbeit gesprochen haben. Der Chef habe das mitbekommen und ihn daraufhin rausgeschmissen. Carola (34) sieht natürlich sofort die Vorteile von Willis erneuter Arbeitslosigkeit. „Der ist erstens bei mir.“

„Armes Deutschland“: Carola und Willi müssen ihren Fernseher verkaufen

Und da der Fernseher das Wertvollste im Besitz des Paares ist, gibt Willi ihn im Pfandhaus ab. Carola ist unterdessen extra um 2.30 Uhr in der Nacht aufgestanden, um noch möglichst viel TV zu gucken, bevor das augenscheinlich wichtigste Gerät im Haushalt weg ist.

150 Euro hatte Willi ursprünglich für den Fernseher bezahlt. Lediglich 60 Euro bietet ihm der Mann im Pfandhaus dafür an. Willi hatte sich zumindest 100 erhofft.

„Armes Deutschland“: Carola wird den Fernseher vermissen 

Für Carola ist das alles eine Katastrophe: „Angenommen, vier Wochen ohne Fernseher – wie soll ich mich da fühlen? Oder vier Monate. Das ist kein leichtes Pappenspiel.“ Sie meint wohl den Pappenstiel?

Willi will unbedingt wieder Arbeit finden. Carola, die noch nie in ihrem Leben gearbeitet hat, hat jedenfalls schon mal eine Einladung vom Jobcenter. Wenn sie nicht hingeht, bekommt sie eine Kürzung beim Hartz IV.

Carola und Willi streiten wegen Terminen beim Jobcenter

Ein heftiger Streit entbrennt am Küchentisch, in dem es offenbar darum geht, dass alle auch ihr Termine beim Jobcenter wahrnehmen. Carola empfindet den Termin beim Jobcenter als extrem stressig – und hält die damit verbundenen Strapazen wohl für unzumutbar. Sie klagt: „Ich muss mich abhetzen. Ich soll die Schuhe anziehen. Ich soll zur Bushaltestelle laufen und auf den Bus warten in der eisigen Kälte. Und dann soll ich auch noch einen halben Kilometer laufen.“

„Armes Deutschland": Carola war wegen Schwarzfahrens im Knast – Willi zahlte Strafe

Szenenwechsel: Carola beim Jobcenter. Sie erzählt, man habe ihr einen Job angeboten, den habe sie aber abgelehnt. Carola genießt also weiter ihre Freiheit, der Staat zahlt. „Fragt sich nur, wie lange noch“, sagt der Sprecher aus dem Off. Später hat sie allen Ernstes ein Vorstellungsgespräch! Das Bewerbungsgespräch findet in einem Möbelhaus statt. Doch dann kommt raus: In Wahrheit muss Carola Sozialstunden ableisten. Sie war nämlich wegen mehrfachen Schwarzfahrens verurteilt worden. Carola saß wegen des Schwarzfahrens sogar schon mal im Knast. Nun muss sie eine Geldstrafe ableisten.

Willi hatte die Raten der Zahlungen für Carola übernommen. Doch als Carola und Willi getrennt waren (Carola hatte eine Affäre mit einem Nachbarn – der Mann ist ebenfalls arbeitslos), hatte der Betrogene die Zahlungen eingestellt. 

Carola verlässt Willi aus absurdem Grund

Willi sucht derweil mit Feuereifer nach einem neuen Job – bei einer Zeitarbeitsfirma. Seinen Lebenslauf hat er mit Kugelschreiber auf einen Zettel gekritzelt. Er will unbedingt wieder als Gabelstaplerfahrer arbeiten.

Dass Willi wegen seines Jobs nicht den ganzen Tag Zeit für Carola hat, geht der Arbeitslosen so sehr auf die Nerven, dass sie die Beziehung der beiden mächtig auf die Probe stellt.

Als das Team der RTL-II-Sendung „Armes Deutschland” sich jeweils einzeln mit Carola und Willi trifft, sind die beiden sehr schlecht aufeinander zu sprechen.

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Willi kämpft mit den Tränen. 

Willi ist den Tränen nahe. „Carola hat sich von mir getrennt”, erzählt er. Und möchte dann allein gelassen werden. 

Carola und Willi getrennt bei „Armes Deutschland": „Ich habe mich gelangweilt.”

Für Carola ist die Sache klar: Sie weiß, warum sie sich von ihrem ehemaligen Partner getrennt hat. „Der Willi war viel arbeiten, ich habe mich gelangweilt... Das hat mich angekotzt. Das hab ich ihm auch öfter gesagt. Aber er wollte es ja irgendwie nicht verstehen", sagt sie.

Die 34-Jährige hätte sich statt einer Erwerbstätigkeit gewünscht, dass auch Willi Hartz IV beziehen würde. Es sei äußerst praktisch, „dass wir dann mehr gemeinsame Zeit haben, dass wir dann mehr gemeinsam unternehmen können, wie spazieren gehen, einkaufen gehen können, Kaffee trinken gehen können...”

„Armes Deutschland": Carola will, dass Willi vom Amt lebt und arbeitslos bleibt

Carola verstehe einfach nicht, warum Willi überhaupt arbeiten geht: „Er hat gesagt, er ist kein Mensch, der vom Amt lebt. Habe ich ihm gesagt, es wär doch mal 'ne Möglichkeit. Er will aber nicht. Was soll ich da noch predigen?", fragt sie. 

Zusätzlich zu ihren ständigen Streitereien – die sich hauptsächlich um Geld und Finanzielles gedreht hätten – habe Willi auch Carolas körperliche  Bedürfnisse nicht erfüllt. 

Carola sehnt sich nach mehr körperlicher Nähe

„Der Willi hatte nicht Zeit, meine Bedürfnisse zu akzeptieren wie Gefühle, Kuscheleinheiten, Geschlechtsverkehr zum Beispiel”, betont die sechsfache Mutter, deren Kinder nicht bei ihr leben.

„Er hat immer nur gesagt, er hat keine Lust oder die Arbeit wär zu stressig.”

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Carola hat noch nie gearbeitet. Die Trennung von Willi wollte sie, weil er auch endlich komplett vom Staat leben sollte.

Schlichtweg habe Carola sich dann einen neuen Partner gesucht. Und zwar ihren Nachbarn. Er ist 18 Jahre älter und ebenfalls arbeitslos.

Carola verlässt Willi für 18 Jahre älteren Nachbarn

Sie hätten anfangs viel gequatscht, dann sei er hin und wieder zu ihr in die Wohnung gekommen. „Wir sind dann irgendwann in der Wanne gelandet, ja. Und dann irgendwann auf der Matratze. Und waren am Kuscheln. Und immer Geschlechtsverkehr", berichtet sie.

Schließlich ist Carola dann bei ihrem neuen Freund eingezogen – die beiden mussten sich die Wohnung aber mit seiner Ex teilen. 

Affäre von Carola mit Nachbarn hält nur drei Wochen

Doch während sie sich im einen Moment noch als „die glücklichste Frau der Welt” bezeichnet, sieht die Situation drei Wochen später schon ganz anders aus. 

Denn: Drei Wochen nach der Trennung sind Carola und Willi wieder ein Paar. Willi ist überglücklich – er hatte seine arbeitsscheue Freundin ja mächtig vermisst.

Carola genervt bei „Armes Deutschland": „Durfte alles sauber machen”

Carola scheint weniger freudestrahlend. Die Gründe für ihre Rückkehr sind eher pragmatisch: „Was mich drüben genervt hat, ist, dass ich alles sauber machen dürfte. Küche, Herd, Badezimmer, konnte ich alleine machen."

Mit Willi hat sie da Glück: Er hilft ihr immer beim Putzen. Und zahlt ihren Lebensunterhalt mit. 

Dass sie mit ihrem Kurzzeit-Partner auch Geschlechtsverkehr hatte, erzählt Carola Willi aber lieber nicht. „Ich hab von Anfang an abgeblockt. Und gesagt, ich will nicht”, lügt sie ihm vor der Kamera mitten ins Gesicht.

„Armes Deutschland": Willi macht Carola Heiratsantrag

Willi glaubt ihr. „Carola war während unserer ganzen Beziehung ehrlich zu mir”, beteuert er. 

Um das wieder gefundene Beziehungsglück zu besiegeln, hat der romantische Gabelstaplerfahrer eine Idee: Er lädt seine Carola auf einen Ausflug in die Innenstadt ein. Was sie noch nicht weiß: Er möchte seiner Angebeteten einen Heiratsantrag machen. „Was machen wir denn jetzt?”, will sie wissen, als er sie in einen Schmuckladen zieht. „Wir gehen dir jetzt einen Ring kaufen”, so Willi.

Carola war mit Affäre ebenfalls verlobt

Carola scheint überglücklich: „Das ist für mich wie ein Sechser im Lotto!”, sagt sie strahlend. Die beiden suchen einen Ring aus – und noch an der Kasse fragt Willi romantisch: „Willst du meine Frau werden?”

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Willi macht seiner Carola noch an der Kasse einen Heiratsantrag. 

Ja, sie will. Das Liebesglück scheint perfekt. Doch leider bahnen sich schon hier die nächsten Probleme an: Denn Carola war mit ihrer Affäre ebenfalls verlobt.

Verheiratet ist sie übrigens offiziell auch noch – sie hat sogar gemeinsame Kinder mit ihrem Ex-Mann. Doch der ist ebenfalls arbeitslos und kümmert sich einfach nicht um den Papierkram... (ta)

Die Sendung ist eine Wiederholung und wurde unter anderem bereits im Jahr 2019 ausgestrahlt.

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