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Frieden in 60 TagenUSA und Iran einigen sich auf Abkommen, doch die Zeit drängt

Nahostkonflikt - Putin trifft Araghtschi

Copyright: Dmitri Lovetsky/Pool AP/dpa

Irans Außenminister Abbas Araghtschi gibt an, dass weitere Verhandlungen mit den USA am Freitag starten sollen. (Archivbild)

Einigung zwischen USA und Iran, doch der Poker um den Frieden hat gerade erst begonnen. Es bleiben nur 60 Tage Zeit.

Der erste Schritt ist getan, doch jetzt wird es richtig heikel. Zwischen den USA und dem Iran läuft der Countdown: Nach der grundsätzlichen Einigung auf ein Kriegsende bleiben nur 60 Tage für einen kompletten Friedensvertrag. Ein Poker mit extrem hohem Einsatz.

Unmittelbar nach der Besiegelung des Rahmenvertrags am Freitag in der Schweiz soll die nächste Gesprächsrunde anlaufen. Das verkündete Irans Außenminister Abbas Araghtschi laut der Agentur Tasnim in Teheran. Für die persönlichen Gespräche sollen sich hochrangige Abgesandte beider Nationen laut Medieninformationen in Genf einfinden. Das grundlegende Abkommen wurde bereits digital signiert.

Worum es jetzt sofort geht

Im Fokus stehen zunächst vier zentrale Themen: Das Ende der Kampfhandlungen, die Öffnung der wichtigen Straße von Hormus, die Freisetzung blockierter iranischer Gelder und der Wiederaufbau. Für Letzteren steht eine gigantische Summe im Raum: Ein Fonds über 300 Milliarden US-Dollar wird diskutiert. Passend dazu stellte US-Vizepräsident JD Vance kürzlich eine Lockerung der Sanktionen in Aussicht.

Teherans knallharte Bedingung für den Frieden

Doch Teheran verknüpft den Frieden mit einer brisanten Forderung. Außenminister Araghtschi stellte klar, dass ein Kriegsende für sein Land auch das Ende der israelischen Besatzung von libanesischem Territorium bedeuten müsse. Jeder neue Angriff Israels oder eine fortgesetzte Besetzung würde vom Iran als Bruch des Deals gewertet werden.

Nur 60 Tage? Experten zweifeln am Zeitplan

Der größte Haken an der Sache ist aber das extrem enge Zeitfenster. Innerhalb von nur 60 Tagen soll ein weitreichendes Abkommen stehen, das auch das iranische Atomprogramm umfasst. Ein echtes „Wie bitte?!“-Detail, wenn man auf frühere Verhandlungen blickt. Zum Vergleich: Die Gespräche zum Wiener Atomdeal von 2015 zogen sich fast zwei Jahre hin. Die Frist gilt unter Beobachtern daher als kaum zu schaffen. (dpa/red)

Die Uhr tickt: Nach der digitalen Unterzeichnung eines Grundsatzabkommens zur Beendigung des Krieges treten die USA und der Iran in Genf in eine entscheidende 60-Tage-Verhandlungsphase ein. Auf der Agenda stehen der Wiederaufbau, die Freigabe von Vermögen, aber auch die heiklen Themen Atomprogramm und die Lage im Libanon. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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