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Urteil gegen IS-MutterSyrien-Rückkehrerin (32) muss über zwei Jahre in Haft

Prozessgebäude des OLG

Copyright: Monika Skolimowska/dpa

Junge Mutter als IS-Terroristin verurteilt. (Symbolbild)

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Düsseldorf: IS-Mutter (32) muss ins Gefängnis.

In Düsseldorf wurde eine 32-jährige IS-Anhängerin zu einer Haftstrafe verurteilt. Das Oberlandesgericht sprach die Frau, die aus Syrien zurückkehrte, schuldig und legte eine Strafe von zwei Jahren sowie drei Monaten fest.

Laut Angaben des Gerichts hatte sich die Frau hierzulande radikalisiert. Ihre Ausreise nach Syrien erfolgte gemeinsam mit ihrem Ehemann. Der Zeitpunkt: Januar 2015. Dort schloss sie sich der Terrormiliz Islamischer Staat an.

Nach Tod des Mannes zwei weitere IS-Kämpfer geheiratet

Auch nach dem Ableben ihres Gatten blieb sie der Terror-Organisation verbunden und heiratete zwei weitere IS-Mitglieder. Erst nach der militärischen Niederlage der Terrormiliz wurde sie von kurdischen Kräften festgenommen, das war im März 2019. Ihre Rückkehr in die Bundesrepublik fand Ende 2022 statt.

Vor Gericht wog besonders schwer, dass sie sich fast vier Jahre lang auf diverse Arten für eine hochgefährliche Terrororganisation engagiert hatte. Der Senat fand jedoch auch einen Grund für eine Strafmilderung.

Das überraschende Detail, das die Strafe beeinflusste: Die Frau ist alleinerziehende Mutter von zwei Mädchen im Grundschulalter. Die Deutsch-Marokkanerin, geboren in Mainz, hatte nach ihrer Rückkehr ihren Wohnsitz in Dortmund. Die Gerichtsentscheidung ist bislang nicht rechtskräftig. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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