Angst in der Ukraine Zündet Putin am 9. Mai die nächste Eskalationsstufe?

Laut US-Berichten könnte Russlands Präsident Wladimir Putin (hier am 29. April bei einem Treffen in Moskau) Mitte Mai die selbst ernannten „Volksrepubliken“ annektieren. Auch die Ukraine befürchtet, dass am symbolischen 9. Mai die nächste Eskalationsstufe gezündet werden könnte.

Laut US-Berichten könnte Russlands Präsident Wladimir Putin (hier am 29. April bei einem Treffen in Moskau) Mitte Mai die selbst ernannten „Volksrepubliken“ annektieren. Auch die Ukraine befürchtet, dass am symbolischen 9. Mai die nächste Eskalationsstufe gezündet werden könnte.

Nach US-amerikanischen und britischen Berichten könnte Putin am 9. Mai, einem sehr symbolischen Tag in Russland, die nächste Eskalationsstufe zünden. Das sorgt für neue Befürchtungen, nicht nur in der Ukraine.

In Kyjiw kehren die Menschen vorsichtig in die zerstörte Hauptstadt zurück, im Osten und Süden des Landes bleibt die Lage hochdramatisch. Hier weitet Russland seinen Einfluss immer weiter aus, die besetzte Stadt Cherson hängt bereits am russischen Internet, den Menschen hier drohen Überwachung und Zensur. In anderen Regionen, etwa in der Hafenstadt Odesa, wird weiterhin unerbittlich gekämpft.

Was werden die nächsten Wochen in der Ukraine bringen? Die USA gehen davon aus, dass Russland große Teile der Ostukraine annektieren könnte. US-Geheimdienste teilen ihre Einschätzung, Putin könnte bald in den selbst ernannten „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk manipulierte Referenden abhalten – über den Anschluss an Russland.

Am Montag sagte auch der US-Botschafter der OSZE, Michael Carpenter, ihn lägen Geheimdienstberichte vor, die nahelegten, dass Russland versuchen werde, Luhansk und Donezk „irgendwann Mitte Mai“ zu annektieren.

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Neuere US-Berichte legen nun nahe, dass Putin in einigen Tagen die nächste Eskalationsstufe zünden könnte.

Ukraine: Zündet Russland am 9. Mai die nächste Eskalationsstufe?

Der 9. Mai ist ein wichtiger symbolischer Tag für Moskau, an ihm erinnert Russland jedes Jahr mit Panzer-Paraden an den Sieg über Hitler-Deutschland 1945. Es ist der „Tag des Sieges“. Seit der Annexion der Krym 2014 ist er auch zu einem Tag der nahenden Abrechnung mit dem Westen geworden.

Laut einem CNN-Bericht könnte Putin diesen Tag nutzen, um offiziell den Krieg zu erklären. Bislang bezeichnete er seinen Angriff auf die Ukraine als „militärische Spezialoperation“ mit dem Vorwand, das Land „entnazifizieren“ zu wollen.

Erklärt Putin den Krieg, würde ihm das die Möglichkeit geben, sämtliche russischen Reservekräfte und auch Wehrpflichtige zu mobilisieren. Diese Generalmobilmachung könnte Putin dabei helfen, den Süden und Osten der Ukraine vollständig zu erobern.

Ukraine: Was wird Putin am 9. Mai in seiner Rede verkünden?

Bereits zuvor erklärte auch der britische Verteidigungsminister Ben Wallace gegenüber „LBC Radio“, dass er damit rechne, dass Putin noch im Mai den Krieg erklären wird und sagen wird, „dass wir uns jetzt im Krieg mit den Nazis dieser Welt befinden und wir die Massen mobilisieren müssen.“

Auch der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, sagte am Montag, es gebe „guten Grund zu der Annahme, dass die Russen alles tun werden, um den 9. Mai für Propagandazwecke zu nutzen“. Putin wolle von „taktischen und strategischen Fehlern auf dem Schlachtfeld in der Ukraine ablenken“.

Diese Berichte schüren neue Befürchtungen in der UKraine, mehrere Medien griffen am Dienstag diese Einschätzungen auf, dass Putin die Lage eskalieren lassen könnte. Auch Kyrylo Budanow, Chef der ukrainischen Militäraufklärung, erklärte in einem Bericht, Russland bereite sich auf eine Mobilisierung von Truppen vor, ohne Belege zu nennen. Der Kreml hat sich bislang zu diesen Gerüchten noch nicht geäußert.

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