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Steinmeiers Abschiedsworte treffen ins Herz„Unser Land verdankt ihm unendlich viel“ – Die Nation beweint einen intellektuellen Giganten

Jürgen Habermas

Copyright: Arne Dedert/dpa

Jürgen Habermas ist mit 96 Jahren gestorben. (Archivfoto)

Ein Schock für die deutsche Geisteswelt. Der renommierte Philosoph Jürgen Habermas lebt nicht mehr. Für den in Düsseldorf geborenen Vordenker hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ergreifende Abschiedsworte gefunden.

Im hohen Alter von 96 Jahren verstarb Jürgen Habermas am Samstag (29. Juni 2024) in Starnberg. Der Suhrkamp Verlag bestätigte die traurige Nachricht im Namen der Familie gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Mit seinem Tod verliert die Bundesrepublik eine ihrer wichtigsten intellektuellen Persönlichkeiten.

Würdigung durch den Bundespräsidenten: „Ein großer Aufklärer“

Als „einen großen Aufklärer“ bezeichnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den verstorbenen Habermas. In einem Beileidsschreiben an dessen Kinder, aus welchem die dpa Auszüge veröffentlichte, betonte Steinmeier die gewaltige Wichtigkeit des Denkers für Deutschland.

„Er hat uns das Ethos des demokratischen Diskurses gelehrt und die Emanzipation des Menschen als unaufgebbares Ziel begründet“, erklärte das Staatsoberhaupt. Habermas habe sich bis ins hohe Alter immer wieder engagiert in Debatten eingeschaltet.

Ein Düsseldorfer, der Deutschland formte

Der in Düsseldorf geborene Philosoph trug entscheidend dazu bei, dass sich die Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg intellektuell der westlichen politischen Kultur öffnete. Dies ebnete laut Steinmeier den Pfad für eine stabile Demokratie.

Das Resümee von Steinmeier fällt klar und gefühlsbetont aus: „Unser Land verdankt ihm unendlich viel.“

Eine Lücke, die nicht nur in der Welt der Philosophie schmerzlich zu spüren sein wird. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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