US-Jubiläum: Trump schmeißt Stars raus, macht eigene Show.
Ärger um US-JubiläumTrump wirft Künstler raus und will lieber selbst auf die Bühne

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US-Präsident Trump sagt die geplanten Konzerte zum 250. Geburtstag der USA nun ganz ab.
Eklat in den USA! Donald Trump hat die gesamte Konzertserie zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten kurzerhand abgesagt. Der Auslöser? Ihm schienen die gebuchten Künstlerinnen und Künstler nicht zu genügen. „Wir wollen keine talentlosen Sänger, die euch mit ihren hohen Gagen in den Schlaf wiegen – wir haben ihnen allen gesagt, sie sollen zu Hause bleiben“, wetterte Trump über seine Plattform Truth Social.
Der Präsident verfolgt stattdessen einen völlig anderen Plan: Es soll „die größte Live-Kundgebung aller Zeiten“ am Abend vor dem Beginn der Jubiläumsfeierlichkeiten in Washington, der US-Hauptstadt, stattfinden. Die Feierlichkeiten selbst sind für den Zeitraum zwischen dem 25. Juni und dem 10. Juli angesetzt. Trump schrieb dazu: „Alles, was wir wollen, seid ihr, ich, ein paar Redner und die großartigste Musik, die je gespielt wurde – dieselbe Musik, die ihr seit Jahren hört!“
Trump-Show statt Musik-Stars: Er ist die „Nummer-eins-Attraktion“ der Welt
Die Wende kommt nicht völlig überraschend. Schon bevor Trump die Reißleine zog, hatten diverse Musiker ihre Zusage widerrufen. Darunter waren The Commodores, der Poison-Sänger Bret Michaels sowie Fabrice „Fab“ Morvan vom ehemaligen Pop-Duo Milli Vanilli. Viele gaben als Begründung an, das Event sei weitaus politischer als zunächst angekündigt.
Und genau das dürfte Trump gelegen kommen. Bereits in einem vorherigen Beitrag schimpfte er über die Musiker und sprach sich für eine Streichung der Konzerte aus. Er wolle stattdessen „die Nummer-eins-Attraktion auf der ganzen Welt“ mit einer großen Ansprache auf die Bühne stellen: sich selbst.
Einige wenige Künstler dürfen aber anscheinend doch auftreten: Der Country-Sänger Lee Greenwood, Tenor Christopher Macchio und die Kapellen der US-Marine und Armee sollen für die musikalische Untermalung sorgen. Geladen sind laut Trump allerdings nur „große Patrioten“ zu dieser „wilden und wunderschönen Feier Amerikas“. (dpa/red)
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