Üble Stürme in Deutschland Experten rechnen zusammen – das Ergebnis ist verheerend

Ein entwurzelten Baum liegt am 21.02.2022 in der Innenstadt auf einem Kleinwagen. Die Versicherungsbranche rechnet infolge der jüngsten Winterstürme mit Schäden in Milliardenhöhe.

Die Versicherungsbranche rechnet infolge der jüngsten Winterstürme mit Schäden in Milliardenhöhe. In Schwerin liegt am 21.02.2022 ein entwurzelter Baum nach Sturmtief Antonia auf einem Kleinwagen.

Das wird teuer! „Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ zählen zu den schwersten Stürmen Deutschlands. Das kostet den Versicherern Millionen.

Die jüngsten Winterstürme hatten es in sich! Nun rechnet die Versicherungsbranche mit Schäden in Milliardenhöhe. Kein Wunder, schließlich sollen sie zusammengewertet als drittschwerster Sturm Deutschlands zählen.

„Wir gehen im Moment von versicherten Schäden in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro aus“, wie Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Freitag (25. Februar 2022) in Berlin mitteilt.

Der Versicherungsmakler Aon hat die versicherten Schäden durch „Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“ sogar auf 1,6 Milliarden Euro geschätzt.

„Ylenia“, „Zeynep“ und „Antonia“: Fast so schlimm, wie „Kyrill“

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Die GDV wertet die drei Stürme als ein Ereignis, welches sich auf Platz drei der schwersten Winterstürme in Deutschland seit 2002 einreiht.

Der teuerste Sturm war demnach „Kyrill“ im Jahr 2007 mit versicherten Schäden von 3,6 Milliarden Euro, gefolgt von „Jeanette“ aus dem Jahr 2002 mit 1,44 Milliarden Euro.

Unwetterlage in Deutschland verursacht schwere Schäden

Die drei Stürme waren vom 16. bis 21. Februar 2022 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern pro Stunde über Teile Deutschlands hinweggezogen und hatten schwere Schäden verursacht.

„Drei schwere orkanartige Stürme in so kurzer Zeit sind bislang eher selten in Deutschland“, sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Asmussen. Weit über 90 Prozent der Hausbesitzer seien gegen Sturmschäden versichert. (dpa)

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