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Rechnung nach NotrufKosten-Streit eskaliert – Minister Laumann schaltet sich jetzt ein

Notarzt

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Wer zahlt für den Rettungsdienst? Die Fronten in dem Streit sind seit Monaten festgefahren. (Symbolbild)

Zoff um Rettungs-Kosten in NRW! Krankenkassen wollen weniger zahlen, Bürgern drohen hohe Rechnungen.

Zoff um Rettungs-Kosten in NRW eskaliert! Nach einer monatelangen Auseinandersetzung appelliert die Landesregierung jetzt an die Kommunen, sich zu bewegen. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und seine Kollegin Ina Scharrenbach (beide CDU) suchen das Gespräch mit Landräten und Oberbürgermeistern. Es geht um einen Millionen-Betrag – und die Gefahr, dass am Ende die Bürger zahlen.

Der Knackpunkt sind sogenannte Fehlfahrten. Das sind Notrufe, bei denen am Ende niemand in eine Klinik gefahren wird. Die Krankenkassen möchten hierfür nur noch maximal die Hälfte der Ausgaben tragen. Für die Kommunen, die den Rettungsdienst organisieren, ist das ein finanzielles Desaster. Sie könnten auf Kosten in dreistelliger Millionenhöhe sitzen bleiben. Mehrere Spitzenverbände der Gemeinden warnten schon, dass sie am Ende vielleicht Rechnungen an die Patienten ausstellen müssen. Ein Szenario, das die Landesregierung unbedingt abwenden möchte.

Minister Laumann kämpft für den Kompromiss

Gesundheitsminister Laumann hob hervor, dass jede Kommune für sich entscheiden müsse, ob sie den Vorschlag der Kassen annimmt. Er machte aber auch ein brisantes Detail öffentlich: Die Versicherer wollten ursprünglich gar nicht mehr für solche Einsätze ohne Transport zahlen.

„Ich jedenfalls werbe im Interesse der Patientinnen und Patienten für die Lösung“, so die klaren Worte von Laumann. „Die Versicherten in unserem Land müssen sich auf eine funktionierende Notfallversorgung verlassen können, ohne sich Sorgen über hohe Kosten machen zu müssen, die ihnen möglicherweise in Rechnung gestellt werden.“

Karl-Josef Laumann

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Hat die Verhandlungen monatelang moderiert: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). (Archivbild)

Rettungsdienst in NRW wird neu aufgestellt

Parallel dazu wollen das Land und die Kommunen die Strukturen des Rettungsdienstes in Nordrhein-Westfalen umkrempeln. Die Absicht dahinter ist, das ganze System effizienter zu gestalten und überflüssige Einsätze zu reduzieren. „Als Land wollen wir gemeinsam mit den kommunalen Trägern den Rettungsdienst in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig aufstellen“, unterstrich Kommunalministerin Scharrenbach.

Ohnehin soll die Bezahlung des Rettungswesens schon ab dem nächsten Jahr komplett neu geregelt werden. Dann wird voraussichtlich eine Reform der Notfallversorgung für ganz Deutschland in Kraft treten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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