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„Maximal misshandelt“Unbekannte verstümmeln Fohlen auf NRW-Weide

Eine Stute und ihr Fohlen stehen auf einer Weide.

Copyright: dpa

In Marienmünster ist ein Fohlen verstümmelt worden (Symbolfoto einer Wildpferdstute mit ihrem Fohlen).

Eine schreckliche Tat in Marienmünster: Ein Fohlen wurde von Unbekannten brutal verstümmelt. Für das junge Tier gab es keine Rettung mehr.

Eine Welle der Fassungslosigkeit rollt durch die Region. In Marienmünster-Altenbergen, das zum Kreis Höxter gehört, wurde eine einjährige Pinto-Stute auf ihrer Koppel zum Opfer einer bestialischen Attacke. Fremde verstümmelten die Hinterbeine des Pferdes so schwer, dass es von seinen Qualen erlöst werden musste, wie der WDR berichtet.

Für die Eigentümer, die Familie Graßhoff, ein furchtbarer Schock. Wegen des Verdachts auf Tierquälerei hat die Kriminalpolizei die Arbeit aufgenommen und verfolgt erste Spuren.

Was genau geschah: „Sie wurde maximal misshandelt“

Die Familie Graßhoff betreibt ihre Pinto-Pferdezucht im Osten von NRW seit etwa vier Jahrzehnten mit Herzblut. Ihre Pferde sind bekannt dafür, sehr zutraulich und auf Menschen fixiert zu sein. Genau diese Wesensart könnte dem jungen Tier auf der Koppel, die sich gleich hinter der Dorfkirche befindet, zum tödlichen Verhängnis geworden sein.

Auf der Weide fand der Vater von Züchter Thomas Graßhoff das furchtbar zugerichtete Fohlen. Die Täter müssen mit einem scharfen Werkzeug tiefe Schnitte in beide Hinterbeine des Tieres gesetzt haben. Das Ausmaß der Verletzungen war katastrophal: Muskelstränge waren vollständig durchschnitten und es gab sogar Knochenbrüche.

Nur noch unter großer Anstrengung konnte sich die einjährige Stute mit ihren Vorderläufen fortbewegen. Gegenüber dem WDR beschreibt ein sichtlich erschütterter Thomas Graßhoff die Situation: „Sie wurde maximal misshandelt. Man sieht ein Pferd, was sich quält. Ich hatte sofort Tränen in den Augen. Man fragt sich einfach: Warum?“

Sofort leitete die Kreispolizei in Höxter die Untersuchungen ein. Die Möglichkeit eines Unfalls oder dass sich das Pferd selbst verletzt hat, zum Beispiel an einem Weidezaun, wird von den Beamten und dem örtlichen Jäger so gut wie ausgeschlossen. Sie hatten das Areal gründlich inspiziert. Ein Fährtenhund schlug nur an der Stelle an, wo das Tier gefunden wurde; am Zaun selbst fanden sich keinerlei Spuren, die auf einen Unfall hindeuten.

Der Tatzeitraum kann auf die Nacht vom 8. auf den 9. Juni 2026 eingegrenzt werden. Die Brutalität der Verletzungen und die Tatsache, dass ein Pferd erst einmal ruhiggestellt werden muss, lassen die Familie und den Jäger vermuten: Hier müssen mindestens zwei Personen gehandelt haben.

Belohnung von 8.000 Euro für entscheidenden Hinweis

Thomas Graßhoff, der Züchter, hegt einen furchtbaren Verdacht: Er glaubt, dass die abscheuliche Tat ein direkter Angriff auf seine Familie war. Er meint, es könnten nur Leute sein, die einen extremen Hass auf Menschen haben und ihre Wut an wehrlosen Tieren auslassen. In diesem Fall wäre das Pferd nur ein Instrument gewesen, um den größtmöglichen seelischen Schmerz zu verursachen.

Damit der Fall so rasch wie möglich gelöst wird, lobt die Familie Graßhoff eine Belohnung in Höhe von 8.000 Euro aus. Das Geld soll an denjenigen gehen, dessen Hinweis zur Festnahme der Verantwortlichen führt. Der Hof wird außerdem technisch nachgerüstet. Anstelle der bisherigen Wildkameras sollen bald moderne Geräte mit Live-Übertragung zum Einsatz kommen. Die restlichen Zuchtpferde sollen trotz der andauernden Bedrohung zunächst weiterhin auf den Koppeln grasen.

Hinweis für Zeugen: Wer im Bereich Marienmünster-Altenbergen etwas Verdächtiges bemerkt hat, etwa auffällige Personen oder Autos, wird von der Polizei Höxter dringend gebeten, sich zu melden. Anrufe werden unter der Nummer 05271/962-0 entgegengenommen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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