Sein Ex-Sprecher packt aus„Wir müssen Trump loswerden!“

Anthony Scaramucci spricht am Rednerpult mit Flagge im Hintergrund

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Anthony Scaramucci spricht am Rednerpult mit Flagge im Hintergrund. (Archivbild)

En ehemaliger Top-Mitarbeiter rechnet mit Trump ab und prophezeit den USA eine düstere Zukunft.

Was für eine Ansage! Anthony Scaramucci, der nur elf Tage als Kommunikationschef für Donald Trump arbeitete, läutet die Alarmglocken.

#Gegenüber dem Podcast „Handelsblatt Invest“ nahm er kein Blatt vor den Mund und formulierte eine eindringliche Forderung an alle: „Wir müssen Trump loswerden.“

Für den Finanz-Profi stellt sein ehemaliger Boss eine gewaltige Gefahr für die US-Verfassung dar.

Scaramucci beschuldigt Trump, die Nation direkt in eine autoritäre Herrschaft zu lenken und betonte: „Der Präsident ist kein Freund von Demokratien, das hat er sehr klar gemacht.“ Das berichtet „FOCUS online“.

Düstere Prognose: Wirtschaftskrise und „sanfte Diktatur“

In seiner Funktion als Chef von Skybridge Capital macht sich Scaramucci nicht allein um die politische Situation Gedanken, sondern ebenso um die US-Wirtschaft. Er spricht von der Gefahr einer „sanften Diktatur“ und erkennt ein riesiges Risiko in einem potenziellen, langanhaltenden Konflikt mit dem Iran.

Eine derartige Auseinandersetzung würde immense organisatorische Schwierigkeiten mit sich bringen und die Lebenshaltungskosten für amerikanische Familien explodieren lassen.

Für diesen Fall prognostiziert Scaramucci Kosten von bis zu einer halben Billion Dollar. Ein Betrag, der die Vereinigten Staaten seiner Einschätzung nach geradewegs in eine wirtschaftliche Talfahrt schicken würde. Darüber hinaus erwartet er, dass die amerikanische Zentralbank, die Federal Reserve, den Leitzins heuer noch zweimal erhöhen wird.

Klare Kante gegen die Wall Street und Superreiche

Scaramucci teilt auch kräftig gegen die einflussreichen Finanzakteure der Wall Street aus. Obwohl zahlreiche Anleger die von Trump vorangetriebenen Steuererleichterungen „lieben“ würden, verurteilt er diese Einstellung aufs Schärfste. „Diese gefühllose Gleichgültigkeit mancher Superreicher ist ein Problem“, äußerte er in dem Podcast. Seine Schlussfolgerung ist unmissverständlich: Trump schade der Gemeinschaft, weil ein erheblicher Teil der Bevölkerung unter seiner Amtsführung zu leiden habe. (red)