Die Luft für Donald Trump wird dünn! Eine brandneue Umfrage, ausgerechnet von Fox News, zeigt: Die Amerikaner wenden sich von ihm ab.
Klatsche für TrumpSeine Beliebtheitswerte brechen dramatisch ein

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US-Präsident Donald Trumps Agenda fällt bei den Leuten durch
Diese Werte müssen im Weißen Haus für Alarmstimmung sorgen: Nur noch 39 Prozent der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger geben Donald Trump gute Noten. Diese Daten stammen aus einer neuen Erhebung, die am Mittwoch von einem Sender publiziert wurde, der ihm eigentlich nahesteht: Fox News. Satte 61 Prozent missbilligen hingegen seine Arbeit als Präsident. Seine Popularität verharrt seit April unter der kritischen 39-Prozent-Hürde.
Woran liegt's? Die Antwort ist einfach: Die Lebenshaltungskosten erdrücken die Leute. Die Preise für Essen empfinden 62 Prozent der Umfrageteilnehmer als eine „große Belastung“, knapp dahinter kommen die Spritpreise, die 61 Prozent Kopfzerbrechen machen. Die Ausgaben für Miete (54 Prozent) und medizinische Versorgung (52 Prozent) setzen den Familien ebenfalls stark zu. Alles in allem schätzen etwa drei von vier Wahlberechtigten die ökonomische Situation als schlecht ein. Das berichtet „t-online“.
Seine Agenda fällt bei den Leuten durch
Vor allem bei der Inflation bekommt er sein Fett weg: Lediglich 24 Prozent der Teilnehmenden heißen seinen Kurs bei der Teuerung gut, demgegenüber stehen 74 Prozent, die ihn kritisieren. Seine Performance in der internationalen Politik (37 Prozent Zuspruch) und beim Thema Migration (43 Prozent Zuspruch) wird ebenfalls miserabel bewertet. Auch seine Strategie bei den Zöllen findet immer weniger Anklang: Ein Rekordwert von 64 Prozent glaubt, dass die Abgaben der amerikanischen Ökonomie schaden.
Dieser Frust hat direkte Folgen für die anstehenden Kongresswahlen am 3. November. Bei einer sofortigen Wahl würden die Demokraten 51 Prozent der Stimmen erhalten, während die Republikaner bei nur 44 Prozent landen. Bei den fest entschlossenen Wählern vergrößert sich die Lücke zugunsten der Demokraten sogar auf elf Prozentpunkte. Was den Republikanern zusätzlich Sorgen machen muss: Die demokratische Wählerschaft ist mit 64 Prozent (sehr interessiert) spürbar engagierter als die republikanische Basis (53 Prozent).
Ein Kuss des Todes? Trumps Unterstützung schadet mehr als sie nützt
Seine öffentliche Rückendeckung, einst ein Gütesiegel, ist heute eher eine Belastung: Ganze 51 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, einen Kandidaten wegen Trumps Zuspruch tendenziell abzulehnen. Lediglich 25 Prozent bewerten eine solche Empfehlung als vorteilhaft. Unterm Strich steht damit ein Minus von 26 Punkten – ein massiver Einbruch gegenüber 2022, als der Saldo noch bei minus 15 Punkten stand.
Die Republikanische Partei steckt damit in einer Zwickmühle. In den eigenen Reihen hat Trumps Meinung weiterhin enormes Gewicht: Seine Empfehlung wird von 52 Prozent der Republikaner und sogar von 75 Prozent der treuen MAGA-Fans als positiv angesehen. Aber die eigene Anhängerschaft allein genügt anscheinend nicht mehr für einen Wahlsieg. Jeder, der sich auf Trumps Seite stellt, läuft Gefahr, die entscheidenden Stimmen der Unabhängigen zu verlieren.
Die Grundstimmung in den USA ist im Keller. Eine Mehrheit von 68 Prozent ist überzeugt, dass die nachfolgende Generation ein schwereres Leben haben wird – ein Anstieg von 53 Prozent vor zwei Jahren. Lediglich 8 Prozent zeigen sich von der Regierungsleistung angetan, wohingegen sich 33 Prozent als „zornig“ beschreiben. Zusätzlich schwindet das Vertrauen in das kapitalistische System: Ganze 57 Prozent sind der Ansicht, dass die Wirtschaftsordnung keine gerechten Möglichkeiten mehr schafft.
Für die Erhebung von Fox News wurden vom 11. bis zum 14. September 2026 insgesamt 1.211 wahlberechtigte Personen befragt. Der statistische Fehlerbereich wird mit 3 Prozentpunkten beziffert. (red)
