Die Nacht bringt Tod und Zerstörung über die Ukraine. In Kiew stirbt ein Kind, viele werden verletzt. Auch andere Städte stehen unter Beschuss.
Russlands Terror-NachtKind (12) bei Angriff auf Kiew getötet, weitere Opfer in Dnipro

Copyright: Ukrainian Emergency Service via AP/dpa
Erneut wird Kiew in der Nacht mit Raketen beschossen.
Schock in Kiew: Die ukrainische Metropole wurde in der Nacht abermals von einer Serie russischer Attacken aus der Luft heimgesucht. Die traurige Bilanz: Mindestens zwei Todesopfer, von denen eines ein Kind war. Das verkündete der Militärverwalter der Stadt, Tymur Tkatschenko, via Telegram. Zusätzlich erlitten 18 Personen Verletzungen. Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte, dass das verstorbene Kind zwölf Jahre zählte und die Frau, die ebenfalls starb, 35 Jahre alt war.
Die ganze Nacht lang krachte es in der Millionenstadt. Reporter vom Nachrichtenportal «The Kyiv Independent» sprachen über laute Explosionen, während die Raketen in Salven einschlugen. Aus mehreren Bezirken meldete Tkatschenko Schäden an Läden und Wohnhäusern. Mitten im Chaos ein Hoffnungsschimmer: Helfer befreiten ein Kind lebend aus den Trümmern eines getroffenen Mehrfamilienhauses. Es wird nun, genau wie seine Mutter, medizinisch versorgt. Weil die Attacken bis in die frühen Morgenstunden andauerten, blieb die Lage zunächst unübersichtlich.
Angriffe auch auf andere Regionen
Aber nicht nur Kiew war betroffen, denn landesweit wurde Luftalarm ausgelöst. Besonders schlimm traf es auch Dnipro, die viertgrößte ukrainische Stadt. Dort starb durch einen russischen Raketenangriff mindestens eine Person, zehn weitere erlitten Verletzungen. Das teilte der Gouverneur der Region, Olexander Hanscha, auf Telegram mit, wie die dpa berichtet. Seinen Informationen nach brannten mehrere Wohnhäuser. Die Stadt kommt nicht zur Ruhe: Erst vor wenigen Tagen waren bei einem ähnlichen Angriff auf die Industriestadt mindestens fünf Menschen gestorben.
Und auch im Süden, in der Hafenstadt Odessa, gab es in der Nacht Explosionen, wie Gouverneur Oleh Kiper über Telegram bekannt gab. Dort war bereits am Abend eine russische Drohne in ein Wohnhaus gekracht – mindestens ein Toter und sechs Verletzte waren die Folge. Die Ukraine wehrt sich seit über vier Jahren gegen die Invasion durch Russland. Seit Beginn des Krieges feuert Russland systematisch auf das Hinterland seines Nachbarn, wobei immer wieder auch zivile Einrichtungen getroffen werden. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
