Der ukrainische Präsident sagte, russische Angriffe in der Nacht hätten Umspannwerke in mehreren Regionen ins Visier genommen. Zehntausende Haushalte sind ohne Strom.
Neue heftige russische AngriffeSelenskyj: „Zehntausende Familien“ betroffen

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Auf einem vom staatlichen Katastrophenschutzdienst der Ukraine veröffentlichten Bild sind Feuerwehrleute bei der Bekämpfung eines Brandes nach einem russischen Drohnenangriff in der Region Wolhynien am 18. Oktober zu sehen.
Nach neuen russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj „zehntausende Familien“ ohne Strom.
Russische Angriffe hätten in der Nacht Umspannwerke in vier ukrainischen Regionen getroffen, erklärte Selenskyj am Sonntag in Onlinediensten. Moskau versuche, die Ukrainer vor dem Winter ohne Wärme und Strom dastehen zu lassen.
Zwei Menschen wurden bei Angriffen getötet
Bei den Angriffen seien auch zwei Menschen in einem „landwirtschaftlichen Betrieb“ in der westlichen Region Wolhynien an der Grenze zu Polen getötet worden, erklärte Selenskyj.
Weitere zwölf Menschen, darunter zwei Kinder, seien verletzt worden. Laut ukrainischen Behörden wurde in der Region Saporischschja zudem eine 27-jährige Frau durch russische Angriffe getötet.
„Amerika sollte sehen, dass Russland keinerlei Gegenmaßnahmen als Reaktion auf Sanktionserleichterungen oder Vereinbarungen ergreift“, betonte Selenskyj mit Blick auf US-Präsident Donald Trump, der sich über gegen Russland verhängte Sanktionen hinweggesetzt hat.
„Im Gegenteil, sie sehen jedes Signal einer Möglichkeit, Geld zu verdienen, als Beweis dafür, dass ihre Wette auf den Krieg aufgeht und sie weiterkämpfen können.“ (afp)
