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Milliarden-Deal besiegeltDeutscher Rüstungsriese schmiedet neue Allianz

Die Chefs von Indra und Rheinmetall

Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa

Gute Laune nach der Unterschrift: Indra-Chef Ángel Escribano und Rheinmetall-Chef Armin Papperger.

Eine neue Kooperation verspricht ein Geschäft in Milliardenhöhe.

Rheinmetall, der führende deutsche Rüstungskonzern, strebt eine enge Partnerschaft mit dem spanischen Technologieunternehmen Indra an. In Düsseldorf haben die beiden Firmenchefs, Armin Papperger von Rheinmetall und Ángel Escribano von Indra, ein entsprechendes Memorandum unterzeichnet, wie die dpa meldet. Diese Vereinbarung legt den Grundstein für eine umfassende Kooperation.

Ein Joint Venture soll noch im laufenden Jahr aus der Taufe gehoben werden. Die Absicht dahinter ist klar: Man möchte sich zusammen an einem Wettbewerb des spanischen Militärs beteiligen, bei dem es um den Ankauf von bis zu 3000 Militär-Lkw geht. Darüber hinaus werden auch die Lieferung gepanzerter Einsatzfahrzeuge sowie die Fertigung von Kampfpanzern erwogen.

Panzer und Lkw: Das ist der Plan

„Indra ist Marktführer in Spanien und Rheinmetall ist Marktführer in Deutschland“, so Rheinmetall-Chef Papperger zur dpa. „Wir wollen bei Fahrzeugen, Satelliten, Elektronik und dem Marinebereich zusammenarbeiten.“ Als praktisches Beispiel nannte er die Möglichkeit, Elektronikkomponenten von Indra in die Vehikel von Rheinmetall zu integrieren.

Den Auftakt der Zusammenarbeit bilden zwei öffentliche Aufträge der spanischen Regierung. Das Auftragsvolumen ist dabei gewaltig. „Wir sprechen von einigen Milliarden Euros“, erklärte Papperger.

Rheinmetall und Indra

Copyright: Wolf von Dewitz/dpa

Papperger und Escribano bei einem Modell des Rheinmetall-Kampfpanzers Panther.

Hunderte Arbeitsplätze sollen entstehen

Für Indra stelle diese Kooperation eine ausgezeichnete Chance für weiteres Wachstum dar, erklärte Firmenchef Escribano. Das geplante Joint Venture wird sowohl den Firmensitz als auch die Fertigungsstätten in Spanien ansiedeln. „Wir werden Jobs für mindestens 500 bis 700 Jobs schaffen“, stellte Papperger in Aussicht. Dies sei jedoch nur der Beginn, fügte er hinzu.

Das spanische Unternehmen produziert Sensoren und weitere elektronische Systeme für Luftfahrzeuge, Militärvehikel und Weltraumsatelliten. Mit etwa 62.000 Mitarbeitenden erwirtschaftete das Madrider Unternehmen im Vorjahr einen Erlös von circa 5,5 Milliarden Euro. Vergleichbar mit der Situation bei Rheinmetall sind auch hier die Auftragsbücher zum Bersten voll, was hauptsächlich auf den stark gestiegenen Bedarf an Verteidigungsprodukten zurückgeht. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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