Polizei und Zoll nahmen in Ratingen „Park and Fly“-Anbieter ins Visier. Die Bilanz der Razzia ist erschreckend.
Razzia am AirportDie miese Masche der „Park & Fly“-Anbieter

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Schwerpunkteinsatz von Polizei und Zoll in Ratingen.
Groß-Einsatz für Polizei und Zoll in Ratingen! Am Freitag (10. April 2026) nahmen die Einsatzkräfte von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Rahmen des Projekts „zOOm“ gezielt sogenannte „Park and Fly“-Anbieter ins Visier.
Grund für die Razzia ist die angespannte Parkplatzsituation rund um den Düsseldorfer Flughafen. Die Anbieter parken Kundenfahrzeuge oft im öffentlichen Raum und blockieren so Parkplätze für Anwohnerinnen und Anwohner.
Dreiste Spritztour mit Kunden-Auto
Bei der Kontrolle von 43 Fahrzeugen machten die Polizisten und Polizistinnen eine besonders dreiste Entdeckung: Ein Mitarbeiter eines Anbieters nutzte das Auto eines Kunden kurzerhand für eine private Fahrt. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt, ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren.
Zudem wurden bei Shuttle-Transporten Verstöße gegen die Ladungssicherheit festgestellt und zwei Fahrer und Fahrerinnen ohne gültige Fahrerlaubnis erwischt.
Haftbefehle und Schwarzarbeit
Die Beamten und Beamtinnen vollstreckten außerdem mehrere Haftbefehle. Während drei Personen eine Haft durch Zahlung abwenden konnten, wurde ein Lkw-Fahrer mit gleich drei offenen Haftbefehlen festgenommen.
Das Hauptzollamt Düsseldorf fertigte zudem mehrere Strafanzeigen wegen Sozialversicherungsverstößen, Mindestlohnverstößen und Leistungsbetrug. (red)
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