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Paukenschlag bei LufthansaCityLine-Flotte eingestellt – Hunderte Flüge betroffen

Lufthansa Bombardier CRJ-900 airplane at Munich Airport in Germany

Copyright: PantherMedia / Markus Mainka

Lufthansa stellt die Aktivitäten ihres Tochterunternehmens CityLine ein. (Symbolbild)

Aktualisiert:

Das war's für CityLine! Lufthansa beendet den Flugbetrieb der Tochtergesellschaft.

Ein harter Einschnitt bei der Lufthansa: Die Fluggesellschaft beendet den Betrieb ihrer Tochterfirma CityLine. Diese drastische Maßnahme erfolgt mitten in einer Zeit heftiger Tarifkonflikte, die den Flugkonzern belasten.

Erst kürzlich legten Cockpit-Crews und das Kabinenpersonal ihre Arbeit nieder. Hunderte von Flügen mussten deswegen gestrichen werden, wie „bild.de“ meldete. Der Druck durch die andauernden Arbeitskämpfe hat die Situation für das Unternehmen nun offenbar zugespitzt.

CityLine-Flieger bleiben vorerst am Boden

Konkret bedeutet das: Die Maschinen der Regional-Tochter heben auf unbestimmte Zeit nicht mehr ab. Von dieser Entscheidung sind laut Unternehmensangaben 27 Flugzeuge betroffen, die aus der Einsatzplanung gestrichen werden. Zusätzlich wurden von der Deutschen Lufthansa AG sofort alle Wetlease-Vereinbarungen mit der Tochtergesellschaft gekündigt.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat dieser Schritt einschneidende Konsequenzen. Die Belegschaft in den Flugzeugen, sowohl im Cockpit als auch in der Kabine, wird bis auf Weiteres freigestellt. Lediglich einige wenige Ausnahmen sind vorgesehen. In einem internen Schreiben an die Belegschaft nannte man den Vorgang „schmerzvoll“, aber unausweichlich. Gleichzeitig sind Gespräche mit den zuständigen Gremien geplant, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Das Aus für CityLine war schon länger geplant

CityLine hatte im komplexen Lufthansa-Netzwerk eine absolut zentrale, ja sogar systemrelevante Funktion: Man muss sich die Tochtergesellschaft quasi als entscheidenden Zubringer vorstellen, der Passagiere aus zahlreichen europäischen Städten wie beispielsweise Dresden, Graz, Birmingham oder auch Danzig zu den riesigen, internationalen Drehkreuzen in Frankfurt und München beförderte.

Fundamental ging es darum, sicherzustellen, dass die massiven Langstreckenflugzeuge, etwa ein Airbus A350 nach New York oder eine Boeing 747 nach Tokio, bis auf den letzten Platz gefüllt waren. Ein abrupter Stopp dieser wichtigen Zubringerflüge trifft somit nicht nur eine kleine Sparte, sondern erschüttert das gesamte fragile Gefüge der Lufthansa.

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