Nach fast 14 Jahren: Neue Chefin für das Goethe-Institut.
Nach 14 Jahren SchlussGitte Zschoch wird neue Generalsekretärin des Goethe-Instituts

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Gitte Zschoch wird neue Generalsekretärin des Goethe-Instituts. (Archivbild)
Nach einer Ära von fast 14 Jahren steht ein gewaltiger Umbruch an: Das Goethe-Institut bekommt eine neue Chefin. Die Kultur-Expertin Gitte Zschoch übernimmt am 18. Juli den Posten der Generalsekretärin und zugleich den Vorstandsvorsitz, wie das Institut verlauten ließ. Diese entscheidende Personalie wurde vom Präsidium in einer speziell einberufenen Sitzung abgesegnet.
Die Wahl von Zschoch erhielt, wie die dpa berichtet, den offiziellen Segen von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU). Ein wichtiger Schritt, denn das renommierte Kulturinstitut der Bundesrepublik wird zu einem Großteil aus dem Etat des Auswärtigen Amtes mit Steuergeldern finanziert.
Neue Chefin ist eine Rückkehrerin
Zschoch ist in der Szene alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Seit Oktober 2021 lenkt sie als Generalsekretärin die Geschicke des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), das beispielsweise für den deutschen Auftritt bei der berühmten Kunstschau in Venedig verantwortlich ist. Davor war sie bereits in unterschiedlichen Funktionen für das Goethe-Institut aktiv, etwa als Gründungsdirektorin des Standorts in der Demokratischen Republik Kongo zwischen 2015 und 2018.
Über ihre neue, verantwortungsvolle Aufgabe äußerte sich Zschoch, es sei jetzt wichtig, das Institut und sein globales Netzwerk zu festigen und strategisch für die Zukunft aufzustellen. Sie lieferte auch direkt eine klare Ansage für ihren Kurs: „gerade weil derzeit Gewissheiten schwanken und autoritäre Strömungen weltweit zunehmen“.
Vorgänger wechselt nach Athen
Zschoch tritt in die Fußstapfen von Johannes Ebert, der den Posten seit 2012 innehatte. Für ihn beginnt ein neues Kapitel im Ausland: Er wird die Führung des Regionalinstituts des Goethe-Instituts in der griechischen Hauptstadt Athen übernehmen, „um seine Laufbahn wunschgemäß im Ausland abzuschließen“, wie es in der Mitteilung hieß.
Auch die Präsidentin des Goethe-Instituts, Gesche Joost, sparte nicht mit Lob für die Nachfolgerin. Sie bezeichnete Zschoch als eine „ausgewiesene Expertin der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik“. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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