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Nach russischem Angriff in der NachtDorf in der EU evakuiert

Bei einem nächtlichen russischen Angriff auf Izmail in der Region Odessa wurde ein Flüssiggastanker beschädigt.

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Bei einem nächtlichen russischen Angriff auf Izmail in der Region Odessa wurde ein Flüssiggastanker beschädigt.

Aktualisiert

Wegen eines russischen Angriffs im Süden der Ukraine ist in Rumänien ein Dorf nahe der Grenze zum Nachbarland geräumt worden.

Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs sei ein Flüssiggastanker im ukrainischen Donau-Hafen Ismajil in Brand geraten, teilten die rumänischen Behörden am Montag mit.

Wegen der „Nähe des Schiffs zum rumänischen Hoheitsgebiet und der Art seiner Ladung“ sei das grenznahe rumänische Dorf Plauru geräumt worden.

Straßen und Wasserwege rund um Plauru auf der rumänischen Seite der Donau seien vorerst gesperrt, fügten die Behörden hinzu. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Bukarest wurde „kein unbefugtes Eindringen in den nationalen Luftraum“ Rumäniens festgestellt.

Laut dem Rettungskräften handelte es sich bei der Evakuierung um eine „Vorsichtsmaßnahme“.

„Russische Eskalation“

Am Freitag war der russische Botschafter vom rumänischen Außenministerium einberufen worden, nachdem mutmaßliche Drohnen-Trümmer von russischen Luftangriffen auf die Ukraine in Rumänien entdeckt worden waren.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 wurden wiederholt Drohnen im Luftraum des Nato-Mitgliedes Rumänien gesichtet und Fragmente abgestürzter Drohnen auf rumänischem Staatsgebiet gefunden.

In den vergangenen Wochen hatten neben Rumänien auch die Nato-Partner Polen und Estland das Eindringen von Drohnen oder Militärflugzeugen in ihren Luftraum gemeldet.

Die EU sprach von einer russischen „Eskalation“. Auch an Flughäfen und Militäreinrichtungen in Deutschland und anderen EU-Ländern kommt es immer wieder zu Drohnenvorfällen. (afp)

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