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Nach Flughafen LeipzigDrohnensichtung über Militärstützpunkt in NRW

Mechernich - Mögliche Trinkwasser-Verunreinigungen untersucht

Copyright: Benjamin Westhoff/dpa

Über einem Militärstützpunkt in NRW sind zwei Drohnen gesichtet worden. (Archivbild)

Zwei Drohnen tauchen nachts über dem Bundeswehr-Stützpunkt Mechernich auf. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Über einem Militärstützpunkt in Mechernich in Nordrhein-Westfalen sind zwei Drohnen gesichtet worden. Gegen 22 Uhr am Donnerstagabend habe die Sicherheitszentrale des Bundeswehrstandortes Mechernich gemeldet, dass über der Liegenschaft zwei Drohnen entdeckt worden seien, bestätigte eine Sprecherin des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr auf Anfrage. Zuerst hatten die „Süddeutsche Zeitung“, „NDR“ und „WDR“ berichtet.

Feldjäger hätten den Vorfall untersucht, sagte die Sprecherin weiter. Der Fall sei an die Euskirchener Polizei übergeben worden, die die Ermittlungen aufgenommen habe. Die Polizei äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall.

Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig

Am Flughafen Leipzig/Halle war am späten Dienstagabend in der Nähe ukrainischer Transportflugzeuge eine mit Sprengstoff und Zünder bestückte Drohne entdeckt worden. Ein Flughafenmitarbeiter brachte sie zum Absturz. Weil die Landebahn gesperrt war, musste ein anfliegendes Frachtflugzeug durchstarten und kollidierte dabei mit einem unbekannten kleineren Flugobjekt, möglicherweise einer zweiten Drohne. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen an sich gezogen.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach von einem hybriden Anschlagsszenario, das auf hochprofessionelle Täter zurückgeht. Er schließt „fremde Mächte“ als Drahtzieher nicht aus. (dpa/red)

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