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Blitzermarathon in NRWPolizei nimmt Raser verstärkt ins Visier

Die Polizei nimmt verstärkt Raser ins Visier. (Symbolfoto)

Copyright: Martina Goyert

Die Polizei nimmt verstärkt Raser ins Visier. (Symbolfoto)

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Mit verstärkten Kontrollen will die Polizei Raser stoppen – auch in Köln. Doch nicht nur in NRW wird geblitzt.

Die Polizei nimmt in dieser Woche an vielen Stellen Raser ins Visier. Auch in Köln.

Verstärkte Geschwindigkeitskontrollen starten am Montag (3. August) in ganz Nordrhein-Westfalen, wie das Innenministerium mitteilte. Ziel der Aktion ist, die Zahl der schweren Verkehrsunfälle zu reduzieren. Insbesondere an Unfallschwerpunkten müssten Autofahrer mit Tempokontrollen rechnen.

Überhöhte Geschwindigkeit Hauptunfallursache

„Nach wie vor ist in Nordrhein-Westfalen überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit eine der Hauptunfallursachen“, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Wann und wo genau kontrolliert werde, entschieden die einzelnen Kreispolizeibehörden.

Wie ein Polizeisprecher gegenüber EXPRESS.de bestätigte, wird Köln nicht explizit am sogenannten Blitzermarathon teilnehmen, „ aber wir halten in dieser Woche verstärkt die Augen offen“. Wo die Stadt Köln feste Blitzer installiert hat, erfahrt ihr hier.

Bei Verstößen drohten Verwarngelder oder Bußgelder. Grundsätzlich suchten die Beamten bei Kontrollen das Gespräch mit den Verkehrsteilnehmern, um auf die Gefahren durch Geschwindigkeitsüberschreitungen hinzuweisen. Die Aktion findet gleichzeitig auch in vielen anderen Bundesländern und im Ausland statt.

Die Geschwindigkeitskontrollen fallen somit in die Ferienzeit und können auch Reisende außerhalb von NRW etwa auf dem Weg in den Urlaub betreffen. Nach Angaben des NRW-Innenministeriums können die europaweiten Kontrollen auch weitere Themen betreffen wie Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.

Der ADAC Nordrhein befürwortet dauerhaft mehr gezielte Kontrollen gerade an Unfallschwerpunkten. Auch der Automobilclub von Deutschland (AvD) fordert, an Unfallschwerpunkten kontinuierlich zu kontrollieren. Er kritisiert aber den Zeitpunkt der Aktionswoche in der Hauptreisezeit. Kontrollen sollten nicht den Eindruck erwecken, „in erster Linie der Einnahmeerzielung zu dienen“. (dpa)

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