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„Komme, was da wolle"US-Minister erhöht Druck auf Kuba bei Besuch in Guantánamo

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth

Copyright: Jeremias Gonzalez/AP/dpa

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erhöht den Druck auf Kuba verbal weiter. (Archivbild)

US-Minister auf Guantánamo: „Auf alles vorbereitet“

Bei seiner Visite auf der US-Basis Guantánamo Bay hat der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth die Gangart gegenüber Kuba merklich verschärft. Vor den Truppen, bei denen er sich in Shorts und T-Shirt ganz volksnah zeigte, fand er unmissverständliche Worte.

Was mit Kubas Zukunft passiert, sei eine Entscheidung von US-Präsident Donald Trump und der kubanischen Führung, erklärte Hegseth. Seine klare Ansage: „Komme, was da wolle – das Kriegsministerium wird auf jede mögliche Eventualität vorbereitet und eingestellt sein.“ Nach seiner Ansprache machte er zusammen mit den Soldaten Sport.

Spannungen unter Trump deutlich zugenommen

Das Verhältnis zwischen den USA und dem sozialistischen Karibikstaat ist schon lange frostig. Unter der Präsidentschaft von Donald Trump hat sich die Situation aber nochmals erheblich verschärft. Seine Administration möchte in Kuba einen politischen und ökonomischen Umbruch nach US-Vorstellungen erzwingen. Dafür wird Havanna mit immer neuen Sanktionen und sogar einer Blockade von Öllieferungen unter Druck gesetzt.

Deshalb gab es wiederholt Befürchtungen, es könnte zu einer militärischen Zuspitzung kommen. Parallel dazu laufen allerdings seit Monaten auch Verhandlungen zwischen Washington und Havanna.

Ungewöhnliches Treffen ranghoher Generäle

Für erhebliche Aufmerksamkeit sorgte erst Ende des letzten Monats eine direkte Begegnung von hochrangigen Militärs beider Nationen. Außerhalb der US-Basis kamen der Leiter des verantwortlichen US-Regionalkommandos (Southcom), General Francis Donovan, und der kubanische Generalstabschef Roberto Legrá Sotolongo zusammen. Was genau dabei geredet wurde? Darüber hüllen sich beide Seiten in Schweigen – es wurden keine konkreten offiziellen Details zum Gesprächsinhalt veröffentlicht.

Die Militärbasis Guantánamo Bay befindet sich an Kubas Südostküste. Aufgrund eines kontroversen Pachtabkommens steht das Gebiet seit 1903 unter der Kontrolle der USA. Seit Fidel Castros revolutionärem Sieg 1959 sieht Kuba den unbefristeten Vertrag als hinfällig an. Im Anschluss an die Terrorattacken vom 11. September 2001 haben die USA dort außerdem das berüchtigte Gefangenenlager eingerichtet. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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