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Im „Kölner Treff“Habeck hält 2033 für entscheidend: „Da passiert dann was“

Robert Habeck bei der WDR-Talkshow „Kölner Treff“.

Copyright: IMAGO/Panama Pictures

Robert Habeck bei der WDR-Talkshow „Kölner Treff“.

Robert Habeck hat im „Kölner Treff“ eine Jahreszahl in den Raum geworfen, die aufhorchen lässt. Seine Warnung ist düster und hat einen ernsten geschichtlichen Hintergrund.

Am Freitagabend (17. Oktober) sorgte Robert Habeck in der Sendung „Kölner Treff“ für Aufsehen. Der ehemalige Vizekanzler äußerte sich im Dialog mit Gastgeber Micky Beisenherz mit einer düsteren Vorhersage zur Verfassung unseres Staates.

Auf die Bemerkung von Beisenherz, die fortwährende Jagd nach frischem Personal in der Politik gleiche einem „Politiker-Tinder“, folgte Habecks erstaunlich präzise Erwiderung: „Sechs Jahre“.

„Tiefe Krise der Parteien-Demokratie“

Laut Habeck gibt es eine fundamentale Schieflage im politischen Apparat, die von vielen übersehen wird. Die Bevölkerung sei aktuell noch nicht bereit, „um die tiefe Krise der Parteien-Demokratie, in der wir uns nicht nur in Deutschland befinden, zu begreifen“, erklärte der ehemalige Grünen-Politiker.

Seiner Meinung nach sind eine weitere Wahlperiode und eine komplizierte Amtszeit der Regierung nötig, damit die Leute verstehen, „dass wir ein paar Dinge prinzipieller infrage stellen müssen“. Das berichtet „Focus“.

Warum Habeck das Jahr 2033 für entscheidend hält

Seine Kalkulation führt also ins Jahr 2033. Diese Jahreszahl hat Habeck mit Bedacht ausgewählt und speziell betont. Zu diesem Zeitpunkt liegt die Wahl, „die Hitler nach oben gespült hat“, genau 100 Jahre zurück. Dieser belastende geschichtliche Jahrestag sei ein „erinnerndes Datum“, welches in der Gesellschaft eine Reaktion hervorrufen könnte.

Habeck verband mit diesem Jahr die Hoffnung auf ein Umdenken. Über 2033 sagte er: „Da passiert dann was mit uns als Gesellschaft. Und dann schaffen wir es auch wieder, das Wichtige und Unwichtige voneinander zu unterscheiden.“ (red)