Der WDR holt zum Kahlschlag aus. 76 Angebote sollen gestrichen werden – auch der Kölner TV-Arzt Heinz-Wilhelm „Doc“ Esser ist betroffen.
Streich-Orgie beim WDRAuch Kölner TV-Arzt trifft es – „fällt leider weg“

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Auch der Kölner TV-Arzt Heinz-Wilhelm „Doc“ Esser ist von den WDR-Kürzungen betroffen.

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Der Kölner Sender WDR verkleinert sein Programmangebot und will zugleich beim Personal sparen. In einem ersten Schritt werden 76 Angebote eingestellt – weitere sollen folgen.
Einer, der betroffen ist: der beliebte TV-Arzt Heinz-Wilhelm „Doc“ Esser (52) aus Köln. Weit über 200 Folgen, sechs Jahre, eine treue Fangemeinde – und jetzt das Aus. Im Gespräch mit EXPRESS.de spricht der Gesundheitsexperte über das Ende des erfolgreichen WDR-Podcasts „Frag dich fit“ und was danach kommt.
Beliebter WDR-Podcast „fällt leider demnächst weg“
„Es ist leider aktuell aufgrund der Kompetenzzentren nicht mehr möglich, den weiterhin hier aus Köln zu senden. Und dieser Podcast fällt leider demnächst weg“, sagt Esser. Wann genau, stehe noch nicht fest.
Angefangen hatte alles als Corona-Podcast, bevor er in „Frag dich fit“ umbenannt wurde. Seit sechs Jahren ist Esser dabei. Auch die Facebook-Gruppe „Doc Esser macht den Westen fit“ fällt den Kürzungen zum Opfer.
Für Esser selbst ist die Bilanz trotzdem versöhnlich. Bei WDR 2 und WDR 5 bleibe er im Programm und es gebe bereits konkrete Gespräche über neue Formate im Vorabendbereich des WDR-Fernsehens.
„Eine Tür ging zu, zwei Türen gingen wieder auf. Dementsprechend ist das alles soweit fein für mich“, sagt Esser. „Ich bleibe dem Westen als WDR-Medizinmann erhalten.“
Doc Esser will Podcast „in irgendeiner Weise weiterführen“
Ob sich der Podcast in anderer Form weiterführen lässt, ist offen. „Ich werde versuchen, den Podcast in irgendeiner Weise weiterzuführen, weiß aber noch nicht so richtig, wie das gehen soll“, so Esser. Zunächst laufen die bisherigen Folgen aber noch weiter.
Mit den weitreichenden Veränderungen will der WDR nach eigenen Angaben Ressourcen stärker ins Digitale verlagern.
Druck gibt es für den Sender aus mehreren Richtungen. Intendantin Katrin Vernau verwies in einer Mitteilung auf die sich verändernde Mediennutzung, steigende Kosten und eine ungewisse Finanzierung. Derzeit seien noch gut drei Viertel der Ressourcen im klassischen linearen Programm gebunden.
