Die Wagentür steht offen, doch Donald Trump läuft einfach weiter. Ein Video vom Rollfeld in Georgia befeuert erneut die Debatte über die Gesundheit des US-Präsidenten.
„Wie kann man das nicht erkennen?“Trump-Szene sorgt für neue Spekulationen

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US-Präsident Donald Trump geht am Freitag (16. Oktober) nach einer Wahlkampfveranstaltung im Vorfeld der Zwischenwahlen am Dalton Municipal Airport in Dalton, Georgia, zu seiner Limousine.
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Die Tür der Limousine steht offen, er könnte einfach einsteigen. Aber Donald Trump (80) schreitet zielgenau daran vorbei.
Die kurze Szene, die vielmals in den Sozialen Medien geteilt wurde und rasend schnell viral ging, spielte sich auf dem Rollfeld des Dalton Municipal Airport im US-Bundesstaat Georgia ab. Direkt neben Trump wartet „The Beast“ („Das Biest“), seine gepanzerte Präsidenten-Limousine. Doch Trump geht einfach daran vorbei. Erst Personenschützer des Secret Service scheinen einzugreifen und leiten den US-Präsidenten offenbar zurück zum Wagen.
„Worauf ist er zugelaufen?“
Trump hatte am Freitag (16. Oktober, Ortszeit) am Flughafen von Dalton eine Wahlkampfrede gehalten und vor den Zwischenwahlen für republikanische Kandidaten geworben. Die kurze Aufnahme löste Spekulationen über seinen geistigen Zustand aus.
Auf der Plattform X überschlugen sich die Kommentare. „All diese Männer wissen, dass er verloren ist, weil er an Demenz leidet, und sie trauen sich nicht, es zu sagen, um unser Land zu schützen“, schrieb ein Nutzer. Ein anderer fragte spöttisch: „Worauf ist er zugelaufen? Da draußen gibt es nichts außer Gras.“
Ein Account sprach von „Chaos“ und schrieb: „Trump ist direkt an dem ,Beast' vorbeigelaufen; er wollte ganz offensichtlich nicht zur Air Force One gefahren werden. Er wurde vom Secret Service umringt und zurück zum Auto geleitet.“ Eine weitere Nutzerin fragte: „Wie kann man ,The Beast' nicht erkennen?!?!“
Ob Trump wirklich unbeabsichtigt an seiner Limo vorbeigelaufen ist, ist unklar. Behauptungen, die Szene sei chaotisch gewesen oder Trump habe sich gar geweigert, einzusteigen, wirken übertrieben. Die Personenschützer blieben dicht bei Trump und schienen ihn zur offenen Wagentür zu begleiten. Eine längere Weigerung oder ein Durcheinander sei nicht zu sehen. Klar ist aber: Dass der Clip sich so schnell millionenfach verbreitet, zeigt, wie sehr der mittlerweile 80-Jährige beäugt wird.
Seit Monaten wird über Trumps Gesundheit spekuliert. Auf seinem Handrücken waren immer wieder Blutergüsse zu sehen, die zum Teil offenbar überschminkt waren. Die damalige Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärte sie mit „häufigem Händeschütteln“ und als Nebenwirkung von Aspirin.
Seit Monaten wird über Trumps Gesundheitszustand spekuliert
Im Juli 2025 wurde nach Schwellungen an Trumps Unterschenkeln eine chronische Venenschwäche festgestellt. Leavitt nannte sie „eine gutartige und häufige Erkrankung, insbesondere bei Menschen über 70 Jahren“.
Vor seiner zweiten Amtszeit war ausgerechnet Trump derjenige, der keine Gelegenheit ausließ, das Alter seines Vorgängers anzuprangern. Joe Biden verspottete er als „Sleepy Joe“ („Schläfriger Joe“) und „Slow Joe“ („Langsamer Joe“) und nannte ihn „kognitiv eingeschränkt“. Nach seinem schwachen Auftritt beim TV-Duell gegen Trump im Juni 2024 zog sich Biden aus dem Wahlkampf zurück. Trump ist heute 80 Jahre alt, also älter, als Biden bei seinem Amtsantritt war. (mg)

