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Besondere Ehre für MeurerKölner Pfarrer erhält die Mevlüde-Genç-Medaille des Landes

Kölner Priester Franz Meurer erhält Mevlüde-Genç-Medaille

Copyright: Fabian Strauch/dpa

Das Wirken und die markante Stimme des engagierten Geistlichen Franz Meurer sind weit über die Grenzen seiner Heimatstadt Köln hinaus bekannt. (Archivbild)

Kölner Priester Franz Meurer erhält hohe NRW-Auszeichnung.

Eine bedeutende Ehrung für einen Kölner Priester: Franz Meurer erhält für sein herausragendes Wirken für die Gemeinschaft die Mevlüde-Genç-Medaille von Nordrhein-Westfalen. Der katholische Seelsorger ist über die Landesgrenzen hinaus durch seine geistlichen Beiträge auf WDR 2 zu einer bekannten Stimme geworden.

„Seit Jahrzehnten setzt sich Franz Meurer mit beeindruckender Hingabe für Menschen ein, die Unterstützung brauchen – unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status“, so die anerkennenden Worte von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) über den 74-jährigen Geistlichen. Der Priester setze sich aktiv gegen soziale Isolation, Not und mangelnde Zukunftschancen ein und schaffe Verbindungen zwischen Personen verschiedener Glaubensrichtungen und Herkünfte.

Ein Fels in der Brandung für Vingst und Höhenberg

Der gebürtige Kölner (Jahrgang 1951) empfing 1978 die Priesterweihe. In seiner Funktion als Seelsorger der Pfarrei St. Theodor und St. Elisabeth beeinflusst er seit langer Zeit das gemeinschaftliche Miteinander in Köln-Vingst und Höhenberg. Für sein Engagement hat der Geistliche schon mehrere Auszeichnungen bekommen, zu denen seit 2020 auch der Verdienstorden des Landes gehört.

Medaille mit tragischem Hintergrund: Der Anschlag von Solingen

Ins Leben gerufen wurde die Mevlüde-Genç-Medaille 2018 durch die Regierung des Landes. Mit ihr werden Personen und auch Kollektive geehrt, die sich für Akzeptanz und ein besseres gegenseitiges Verstehen starkmachen und damit den gesellschaftlichen Frieden fördern.

Der Preis gedenkt der furchtbaren Ereignisse in der Nacht zum 29. Mai 1993, als vier Jugendliche in Solingen Feuer im Wohnhaus der Familie Genç legten. Mevlüde und Durmuş Genç mussten den Tod von zwei ihrer Töchter, zwei Enkelkindern sowie einer Nichte beklagen. 17 weitere Angehörige erlitten teils gravierende Verletzungen, mit deren Konsequenzen sie bis heute kämpfen.

Die Auszeichnung soll das beispielhafte Verhalten von Mevlüde Genç ehren und gleichzeitig jene Menschen würdigen, die in ihrem Sinne für Aussöhnung, Akzeptanz und die Stärkung der Gemeinschaft eintreten. Preisträger des Vorjahres war der Fußball-Star Ilkay Gündoğan, der frühere Spielführer des DFB-Teams. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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