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„Israel hat genug reagiert“Trump bremst Netanjahu nach iranischen Raketenangriffen aus

Rauch steigt nach einem israelischen Luftangriff im Südlibanon auf.

Copyright: Rami Shlush/AP/dpa

Iran hat erneut Israel angegriffen.

Raketen-Alarm! Iran schlägt zurück, Trump fleht Israel an.

Der Nahe Osten zittert! Teheran hat als Antwort auf eine israelische Attacke im Libanon Raketen auf Israel abgefeuert. Die Furcht vor einem großen Krieg steigt. Und US-Präsident Trump versucht händeringend, die Situation zu deeskalieren.

Nach einem israelischen Schlag gegen die Miliz Hisbollah im Libanon hat Teheran zurückgefeuert. Zum ersten Mal in zwei Monaten schickte der Iran am späten Sonntagabend wieder Raketenwellen in Richtung Israel. Das schürt die Sorge vor einem offenen Krieg der beiden Erzfeinde.

Die Raketensalven aus dem Iran waren die direkte Erwiderung auf israelische Schläge in Beiruts Vororten am Sonntagnachmittag. In der als Dahija bekannten Bastion der Hisbollah nahm die Armee Israels nach eigenen Angaben „Terroristen-Hauptquartiere“ unter Beschuss. Davor hatte die Hisbollah von libanesischem Boden aus wiederholt Raketen auf den Norden Israels geschossen.

Eskalation trotz Friedens-Versuch

Die Situation ist extrem heikel. Erst während der Nacht auf Donnerstag hatten sich der Libanon und Israel unter Vermittlung der USA auf einen frischen Versuch für eine Waffenruhe verständigt. Aber die Hisbollah, Teherans wichtigster Partner in der Region, wies die Vereinbarung zurück – und schoss kurz darauf erneut.

Der Iran hatte Israel gewarnt: Zusätzliche Attacken in der Region um Beirut würden als neue Eskalationsstufe angesehen. Israelischen Medien zufolge schoss Teheran ungefähr zehn Wellen von Raketen ab. Die Armee meldete, dass alle Flugkörper neutralisiert werden konnten. Zuerst wurde von einer verletzten Person in Israel berichtet. Ein Sprecher des israelischen Militärs nannte die Attacken einen „schweren Fehler“.

Trumps erstaunlicher Appell an Israel

Für den US-Präsidenten Donald Trump ist diese Zuspitzung ein zweifacher Dämpfer. Sie stört seine Bemühungen um Vermittlung im Libanon und erschwert die Gespräche mit dem Iran, bei denen Teheran auch ein Ende der Gefechte im Libanon verlangt.

Zuerst hielt sich Trump auffallend zurück. Aber im Verborgenen handelte er. Medienberichten nach telefonierte er mit dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu und drängte ihn, auf Vergeltungsaktionen zu verzichten. Der israelische Sender Kan gab Trumps Worte wieder: „Israel hat genug reagiert.“ Ein wirklich unerwarteter Aufruf zur Mäßigung.

Was wird aus dem Friedens-Deal?

Ungeachtet der Attacken scheint Trump weiter auf einen Deal mit dem Iran zu setzen. Er riet Teheran über den Sender Fox News, wieder an Verhandlungen teilzunehmen. Gegenüber „Axios“ äußerte er sich optimistisch, dass Washington und der Iran auf Kurs für ein „gutes“ Abkommen seien, welches nicht durch die aktuellen Vorkommnisse gefährdet werden dürfe.

Er deutete sogar an, eine Übereinkunft könnte unmittelbar bevorstehen – vielleicht schon „am Montag, Dienstag oder Mittwoch kommender Woche“. Kritische Stimmen bezweifeln jedoch, ob bei den Gesprächen zuletzt echte Fortschritte erzielt wurden.

Der israelische Iran-Spezialist Danny Citrinowicz schrieb auf der Plattform X, Trump stecke in einer heiklen Lage. „Die ihm zur Verfügung stehenden Optionen sind alles andere als günstig, und er scheint eher bereit zu sein, nahezu um jeden Preis eine Einigung mit dem Iran zu erzielen, als ein Abgleiten in eine umfassendere regionale Konfrontation zu riskieren.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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