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Kriegsangst im Nahen OstenIran und Israel stellen Angriffe ein, drohen sich aber weiter

Iran-Krieg - Westjordanland

Copyright: Mahmoud Illean/AP/dpa

Menschen neben dem Wrack einer iranischen Rakete, die im Westjordanland eingeschlagen ist.

Iran gegen Israel: Die Ruhe vor dem nächsten großen Sturm?

Waffen schweigen, Worte krachen: Iran und Israel vor der nächsten Explosion?

Eine brandgefährliche Eskalation zwischen dem Iran und Israel ist vorerst gestoppt, doch die Lage bleibt hochexplosiv. Nach den ersten direkten Angriffen seit zwei Monaten haben die Erzfeinde ihre Attacken eingestellt. Beide Seiten drohen aber mit noch härteren Schlägen, sollte die Gegenseite die brüchige Ruhe stören.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu machte in einer Videobotschaft am Montagabend die Haltung seines Landes klar. Er bestätigte die Feuerpause, warnte aber unmissverständlich: Ein erneuter Angriff des Irans werde mit aller Härte beantwortet. Der Konflikt mit Teheran und der libanesischen Hisbollah-Miliz sei noch nicht beendet, da diese versucht hätten, Israel eine „neue Gleichung“ aufzuzwingen. Das sei inakzeptabel und werde nicht passieren, betonte er.

Trump mit deutlicher Warnung an Israel

Unterdessen kommt eine klare Ansage aus Washington. US-Präsident Donald Trump warnte Netanjahu laut dem israelischen TV-Sender N12 in einem Telefonat. Sollte Israel die Angriffe zu einem größeren regionalen Krieg ausweiten, könnte das Land am Ende isoliert dastehen. Seit die USA und Israel Ende Februar gemeinsam den Iran-Krieg begannen, wächst in Israel die Sorge, Trump könnte Teheran für ein Abkommen zu große Zugeständnisse machen.

Es gibt trotz der Drohungen Zeichen der Entspannung: Schulen in Israel sollen wieder öffnen und Teheran hob Beschränkungen für den Flugverkehr auf. Doch die Ruhe ist trügerisch. Israels Luftwaffe fing in der Nacht eine Drohne aus dem Jemen über der südlichen Stadt Eilat ab. Zuvor hatten die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen einen Raketenangriff auf Israel für sich beansprucht.

Die Spirale der Gewalt vom Wochenende

Die jüngste Konfrontation hatte am Sonntag begonnen. Als Reaktion auf Raketen der Hisbollah auf Israels Norden, griff die israelische Armee Ziele bei Beirut an. Daraufhin feuerte der Iran erstmals seit zwei Monaten Raketen auf Israel – laut israelischer Armee über 20 ballistische Raketen in mehreren Wellen.

Israels Militär reagierte mit einem „großangelegten Angriff“ auf den Iran. Dutzende Kampfflugzeuge nahmen laut Armeeangaben „strategische Verteidigungssysteme“ der iranischen Führung ins Visier. Zudem wurde eine Anlage der petrochemischen Industrie im iranischen Südwesten attackiert.

Kämpfe im Libanon gehen weiter

Die iranische Militärführung erklärte ihre Operation zwar für beendet, drohte aber mit „härteren und vernichtenderen Maßnahmen“, sollten die Kämpfe im Südlibanon weitergehen. Und genau dort ging die Gewalt weiter: Die Nachrichtenagentur NNA aus dem Libanon berichtete über neue israelische Angriffe. Bei einem Luftschlag auf ein Fahrzeug sollen mindestens fünf Menschen getötet worden sein, während die Hisbollah ihrerseits neue Attacken auf israelische Stellungen für sich reklamierte. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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