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Heftige Angriffe auf KiewBürgermeister Klitschko: „Raketen sind kaum abzuwehren“

Während eines russischen Angriffs auf Kiew ist die Explosion einer russischen Drohne am Himmel zu sehen.

Copyright: Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Während eines russischen Angriffs auf Kiew ist die Explosion einer russischen Drohne am Himmel zu sehen. Das Foto wurde im Juni 2026 aufgenommen.

Strom, Wasser und Heizung fallen in der Ukraine stundenlang aus. Präsident Selenskyj warnt vor neuen Angriffen auf Energieanlagen, dann fliegen erneut russische Raketen. Was wurde diesmal getroffen?

Mit mehreren Angriffswellen und zerstörerischen Raketen hat das russische Militär einmal mehr die ukrainische Hauptstadt Kiew und ihr Umland attackiert.

Im Zentrum der Millionenmetropole waren in der Nacht und am frühen Morgen etliche Explosionen deutlich zu hören, weitere gab es laut Bürgermeister Vitali Klitschko in den Außenbezirken. Dabei seien – besonders schnell fliegende und deshalb von der Luftverteidigung kaum abzuwehrende – ballistische Raketen zum Einsatz gekommen, schrieb er auf Telegram.

Angriffe auf Kiew: Bürgermeister Klitschko äußert sich

Mehrere Wohnhäuser wurden demnach beschädigt. Die Militärverwaltung berichtete zudem von Schäden an einem Kindergarten und zwei Verletzten.

Das genaue Ausmaß der Schäden war am Morgen noch nicht überschaubar. Angaben der ukrainischen Luftwaffe und militärnaher Beobachter zufolge galten die Angriffe Wärmekraftwerken im Stadtgebiet und südlich von Kiew sowie einem Umspannwerk westlich der Metropole. Kurz zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft vor einem neuen russischen Angriff auf Energieanlagen und die Brücken über den Fluss Dnipro gewarnt.

Russland führt seit 2022 einen verheerenden Angriffskrieg gegen die Ukraine und greift seit Wochen verstärkt Energieanlagen an, vor allem in Kiew und der Umgebung der Hauptstadt. Infolgedessen müssen Millionen Ukrainer mit stundenlangen Stromsperren, Ausfällen der Wasserversorgung und Heizung leben. (dpa)