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„Schürt Gewalt“Hass-Kampagne gegen US-Präsident – Trump teilt Video von gefesseltem Joe Biden

Der Kampf um das Präsidentschaftsamt in den USA wird härter. Donald Trump hat nun ein heftiges Video geteilt – darauf zu sehen: ein gefesselter Joe Biden.

Donald Trump (77) will am 5. November 2024 seinen Amtsnachfolger Joe Biden (81) als Präsident der USA ablösen. Im Wahlkampf scheint dem 77-jährigen Republikaner jedes Mittel recht. So postete Trump auf seiner eigenen Plattform Truth Social ein Clip von Biden-Hassern. Darauf zu sehen: das Foto eines entführten und gefesselten Joe Biden auf der Ladefläche eines Pickup-Trucks.

Der am Freitagnachmittag (29. März 2024, Ortszeit) veröffentlichte Clip zeigt zwei Pickup-Trucks, die auf einer Autobahn fahren und mehrere Trump-unterstützende Schilder und Flaggen transportieren. Auf der Heckklappe eines Fahrzeugs ist dann ein Bild zu sehen, das Biden liegend mit den Händen auf dem Rücken gefesselt darstellen soll (siehe Video oben).

Biden-Sprecher: Donald Trump ruft zu politischer Gewalt auf

„Dieses Bild von Donald Trump ist die Art von Mist, die man postet, wenn man zu einem Blutbad aufruft“, sagte ein Sprecher von Bidens Kampagne und bezog sich damit auf eine Äußerung von Trump Mitte des Monats. Dabei hatte der Ex-Präsident vor einem „Blutbad“ für die US-Autoindustrie gewarnt, falls er die Wahl nicht gewinnen sollte.

Alles zum Thema Joe Biden

Trump rufe regelmäßig zu politischer Gewalt auf „und es ist an der Zeit, dass die Leute ihn ernst nehmen“, fuhr der Biden-Sprecher fort und verwies auf den Sturm des US-Kapitols in Washington im Januar 2021 durch hunderte Trump-Anhängerinnen und Trump-Anhänger.

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Seitens Trumps Kampagne hieß es, Demokraten und „Wahnsinnige“ hätten nicht nur zu verabscheuungswürdiger Gewalt gegen Trump und seine Familie aufgerufen. Sie würden auch das Justizsystem als Waffe gegen ihn einsetzen.

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Der US-Secret-Service, der amtierende und ehemalige Präsidenten schützt, wollte sich nicht dazu äußern, ob nach der Veröffentlichung des Videos eine Untersuchung eingeleitet wird.

Der Republikaner Trump und der Demokrat Biden haben sich in den Vorwahlen ihrer Parteien inzwischen die nötigen Delegiertenstimmen gesichert, um bei der Präsidentschaftswahl am 5. November wieder ins Rennen geschickt zu werden. Damit kommt es zu einer Wiederauflage des Duells von 2020, aus dem Biden als Sieger hervorgegangen war. Schon jetzt ist klar, dass der Wahlkampf einer der härtesten in der US-Geschichte werden wird. (AFP)