„Hart aber fair“ Politologin mit Hitler-Goebbels-Vergleich – Plasberg greift ein

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Die Politologin Cathryn Clüver-Ashbrook war am Montagabend (18. Januar) bei Frank Plasberg bei „Hart aber fair“ zu Gast. 

Köln – Am 20. Januar geht mit der Vereidigung Bidens eine vierjährige Ära zu Ende. Noch-Präsident Donald Trump muss seinen Posten räumen, auch, wenn er sich das noch nicht richtig eingestehen wollte.

Denn auch fast drei Monate nach seiner Wahlniederlage spricht er von Betrug. Doch es regt sich Widerstand und der Rückhalt im Volk für den Republikaner scheint zunehmend zu schwinden.

„Hart aber fair“: Fragwürdiger Goebbels-Hitler-Vergleich bei Plasberg

Was bleibt jetzt vom 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten? Dies war unter anderem Thema am Montagabend (18. Januar) bei „Hart aber Fair“ mit Moderator Frank Plasberg.

Zu Gast am Montagabend bei „Hart aber fair“:

  • Peter Altmaier (CDU), Bundeswirtschaftsminister,
  • Bundesvorsitzende Annalena Baerbock (B'90/Grüne)
  • Moderator der ARD-Tagesthemen Ingo Zamperoni, ehemaliger Fernsehkorrespondent im ARD-Studio Washington
  • Cathryn Clüver-Ashbrook: Deutsch-amerikanische Politologin an der Harvard Kennedy School in Cambridge/Massachusetts
  • Matthew Karnitschnig, Europa-Korrespondent des US-amerikanischen Online-Nachrichtenportals „Politico“.

Gastgeber Frank Plasberg leitete die Talkshow mit Blick auf die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden am Mittwoch, 20. Januar, verheißungsvoll ein: „Noch zwei Tage, dann ist Donald Trump Geschichte.“

„Hart aber fair“: Politologin Clüver-Ashbrook von Plasberg zurechtgewiesen

Neben dem Präsidenten selbst ging es in der Diskussion auch um die Unternehmen, die, so wie Trump selbst, an den Betrug glauben und um die Folgen, die diese Einstellung für die Wirtschaft mit sich bringen.

Dazu äußerte sich Politologin Cathryn Clüver-Ashbrook und stellte dabei einen schwierigen Vergleich auf. „Und wir müssen es immer wieder sagen, das ist die große Lüge gewesen, das ist die Hitler-Goebbels’sche große Lüge gewesen, die der amerikanische Präsident seit dem 3. November in den Medien, besonders in den Kernmedien, für seine Zuschauer verbreitet hat (…)“

Doch bevor sie weitersprechen konnte, warf Plasberg ein: „Ich wollte Sie jetzt nicht unterbrechen, nur fürs Protokoll: Ich finde Hitler-Goebbels-Vergleiche gehen immer schief. Das war einzigartig, das nur nebenbei“, so Plasberg.

„Hart aber fair“: Politologin sieht Chance für Joe Biden 

Nach dem fragwürdigen Vergleich führte die Politologin aus, dass in allem, was geschehen sei, jedoch auch eine Chance für Biden liegen könnte. Es bestehe die Möglichkeit, dass Amerika nun den progressivsten Weg seiner eigenen Geschichte einschlagen und zur ersten multikulturellen, multiethnischen Supermacht werden könne, so Clüver-Ashbrook.

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Außerdem hätten selbst viele große Unternehmen in Folge der jüngsten Begebenheiten offenbar ihr Gewissen für die Demokratie entdeckt, was eventuell Reformen in der republikanischen Partei begünstigen könnte. (mei)

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