Hape Kerkeling ist CSD-Botschafter mit ernster Ansage.
„Der Wind wird kälter“TV-Star wird CSD-Botschafter und spricht von einem Alarmzeichen.

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Der Schauspieler Hape Kerkeling setzt sich in Leipzig für die Rechte queerer Menschen ein (Archivbild).
Hape Kerkeling wird CSD-Botschafter in Leipzig und findet deutliche Worte
Ein riesiger Name für den Christopher Street Day (CSD) in Leipzig! Hape Kerkeling (61), der bekannte Schauspieler, Komiker und Erfolgsautor, übernimmt eine der beiden offiziellen Botschafterrollen für das Event. Diese Information stammt von den Veranstaltern. Die Identität der zweiten Person, die den Protesttag ebenfalls repräsentieren wird, wird noch unter Verschluss gehalten.
Kerkeling, der zu den berühmtesten queeren Prominenten in Deutschland zählt, nutzt seine neue Aufgabe sofort für eine ernste Ansage. Er spricht Tacheles über die derzeitige Stimmung in der Gesellschaft.
Hape Kerkeling warnt: „Der Wind wird kälter“
Laut Kerkeling: „Unser diesjähriges Motto ‚Keine Ruhe, kein Zurück – Queere Rechte Stück für Stück!‘ klingt kämpferisch, und das muss es auch. Denn wir spüren alle, dass der Wind kälter wird.“
Seine Mahnung wird noch deutlicher: „Wenn Errungenschaften, die wir für sicher hielten, wieder zur Debatte stehen, wenn Menschen Angst haben müssen, händchenhaltend durch unsere Innenstädte zu laufen, dann ist das ein Alarmzeichen für uns alle.“ Der Entertainer stellt klar, dass Freiheit gehegt und gelegentlich auch verteidigt werden muss.
Leipzig feiert CSD am 18. Juli
Der Begriff queer beschreibt Personen, die sich nicht der heteronormativen Mehrheit zuordnen – dazu gehören zum Beispiel schwule, bisexuelle oder trans Menschen. Der CSD gedenkt der Revolten der queeren Gemeinschaft in der New Yorker Christopher Street, die 1969 stattfanden.
In Leipzig werden die Parade und das dazugehörige Straßenfest dieses Jahr am 18. Juli abgehalten. Dieser Anlass dient als Feier- und Gedenktag für schwule, lesbische, bisexuelle, trans und weitere queere Personen, die sich für eine stärkere Wahrnehmung und für Gleichberechtigung einsetzen. (dpa/red)
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