In Video-Schalte Jürgen Trittin rastet auf Grünen-Parteitag aus

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Beim Grünen-Parteitag rastete Jürgen Trittin, hier bei einer Rede im Bundestag am 5. April 2019, aus, weil es Probleme mit der Ton-Übertragung gab. 

Köln – Große Konferenzen in der Corona-Zeit, das bedeutet vor allem Online-Video-Chats mit Kollegen und Gleichgesinnten. So auch beim Parteitag der Grünen, der ausschließlich als Online-Videokonferenz möglich ist. 

Doch leider kommt es immer wieder zu technischen Problemen, besonders mit der Video- und Ton-Übertragung. Das mussten die Mitglieder der Grünen schon zu Beginn des dritten Tages ihres Parteitags am Sonntag (22. November 2020) am eigenen Leib erfahren. 

Parteitag der Grünen: Ton-Probleme bei Jürgen Trittin

Einer, den die technischen Schwierigkeiten besonders getroffen haben, ist Ex-Bundesumweltminister Jürgen Trittin (66). Schon zu Beginn seines Vortrags hängt die Ton-Übertragung. 

Als der 66-Jährige bereits angefangen hatte zu sprechen, ertönt erst die Aufforderung „Jürgen, du hast das Wort“ aus seinen Computerlautsprechern. Dann hört er zu allem Überfluss auch noch immer wieder sein eigenes Echo. 

Wer solche Probleme aus Videokonferenzen kennt, weiß, wie nervtötend das Echo und die Übertragungsfehler sein können. 

Parteitag der Grünen: Jürgen Trittin rastet aus

Was hilft da? Manchmal ist es gut, das Mikrofon aus- und wieder neu anzuschalten. Dazu wurde auch Trittin geraten. Da das Tonsignal aus der Grünen-Parteitag-Zentrale ihn aber erst mit einigen Sekunden Verzögerung erreichte, platzte dem 66-Jährigen der Kragen. 

Eine kurze Video-Sequenz, die auf Twitter die Runde macht (siehe weiter oben), zeigt, wie Jürgen Trittin ausrastet, vor Wut so heftig mit der Faust auf den Tisch schlägt, das seine Webcam wackelt, und laut „Ach, Mann!“ schreit. 

„Jürgen, du musst nur so ruhig bleiben wie das Präsidium“, riet ihm der Moderator des Parteitags. Und siehe da: Nach einigen Startschwierigkeiten konnte Jürgen Trittin seinen Vortrag dann doch noch zu Ende bringen.

Parteitag: Grünen beschließen neues Grundsatzprogramm

Auf ihrem ersten digitalen Bundesparteitag haben die Grünen ein neues
Grundsatzprogramm beschlossen. Mit dem vierten Programm ihrer
40-jährigen Geschichte tritt die Partei für konsequenten Klimaschutz und
ökologisches Wirtschaften, aber auch für mehr soziale Gerechtigkeit ein.

Zehn Monate vor der Bundestagswahl bekräftigte die Parteiführung um
Annalena Baerbock und Robert Habeck ihren Machtanspruch. Dafür wollen
die Grünen künftig breitere Wählerschichten ansprechen. (mie, afp)

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