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Schlag gegen Drogen-MafiaKölner Zoll stellt Kokain im Wert von 500 Mio. Euro sicher

Zoll stellt Kokain im Tonnenbereich sicher

Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa

Der deutsche Zoll hat beim Kampf gegen den internationalen Rauschgiftschmuggel Kokain in großen Mengen sichergestellt.

Zoll macht Mega-Fund: 8 Tonnen Koks in Wilhelmshaven

Ein riesiger Coup für den deutschen Zoll in Wilhelmshaven, der für Aufsehen sorgt. Fahnder haben über acht Tonnen Kokain beschlagnahmt, wie die Generalzolldirektion aus Köln und die Staatsanwaltschaft Aurich bestätigten. Der geschätzte Wert der Drogen auf der Straße liegt bei etwa 500 Millionen Euro. Der spektakuläre Fund im Jade-Weser-Port ereignete sich schon am 9. Februar, wurde aber aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht öffentlich gemacht.

Drahtzieher in Spanien festgenommen

Die Ermittlungen führten die Beamten über die Landesgrenzen hinaus. Dank einer internationalen Kooperation klickten Mitte Mai in Spanien die Handschellen. Bei einer inszenierten Container-Übergabe in der Provinz Almería wurden zwei mutmaßliche Hintermänner von spanischen Behörden verhaftet. Bei einem der Festgenommenen handelt es sich um den Chef einer Importfirma.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich beeindruckt zu dem Fahndungserfolg: „Acht Tonnen Kokain in einem einzigen Aufgriff – das ist ein harter Schlag gegen den internationalen Drogenhandel“. Der Vizekanzler kündigte außerdem an, dass er dem Kabinett bald das Zollfinanzgerechtigkeitsgesetz präsentieren werde. Dieses soll dem Zoll neue technische und rechtliche Möglichkeiten im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität verschaffen.

Zoll-Jahresbilanz 2025

Copyright: Jan Woitas/dpa

Finanzminister Lars Klingbeil dankte den Einsatzkräften des Zolls. (Archivbild)

Drogen-Versteck bei Röntgen-Kontrolle aufgeflogen

Laut Zoll und Staatsanwaltschaft war das Rauschgift in einem Seecontainer versteckt, der aus Westafrika kam. Die Frachtpapiere wiesen die Ladung als Kakaobohnen mit Ziel Spanien aus. Einer Kontrolleinheit des Hauptzollamtes Oldenburg fielen bei einer Röntgenuntersuchung jedoch Merkwürdigkeiten auf. Die Beamten fanden daraufhin mehr als 400 Pakete, die in schwarze Folie eingewickelt waren.

Zoll stellt Kokain im Tonnenbereich sicher

Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa

Die rund 20 hartgepressten Kokainblöcke wurden von den Tätern mit GPS-Sendern versehen.

Kriminelle überwachten Koks mit GPS-Sendern

Jedes dieser Pakete enthielt den Informationen nach ungefähr 20 Blöcke aus hartgepresstem Kokain. Das Rauschgift wurde unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen direkt in Deutschland vernichtet, um zu verhindern, dass Kriminelle es gewaltsam zurückholen. Der Clou dabei: Die Täter hatten die Drogen-Pakete mit GPS-Sendern ausgestattet, um die Position ihrer millionenschweren Fracht permanent verfolgen zu können.

(dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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