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Frieden oder FalleUS-Präsident ist mit dem Vorschlag aus Teheran nicht zufrieden

US-Präsident Trump

Copyright: Alex Brandon/AP/dpa

US-Präsident Trump ist laut Medien mit dem neuen iranischen Vorschlag nicht zufrieden. (Archivbild)

Iran macht Friedensangebot, doch Trump bleibt skeptisch.

US-Präsident Donald Trump beäugt das neueste Friedensangebot aus Teheran mit Argwohn. Laut Berichten des „Wall Street Journal“, die von der dpa zitiert werden, hat Trump die Offerte nicht rundweg zurückgewiesen. Er soll jedoch erhebliche Bedenken bezüglich der Ehrlichkeit der iranischen Regierung haben. Einem Bericht der „New York Times“ zufolge ist Trump mit dem vorgelegten Konzept ebenfalls nicht einverstanden.

Gemäß Informationen aus den Medien beinhaltet die iranische Initiative die Freigabe der Hormus-Wasserstraße sowie eine Beendigung des Konflikts. Das heikle Thema von Irans Atomprogramm soll erst im Anschluss besprochen werden. Genau dieser Punkt schürt in Washington großes Misstrauen.

Darum ist die Hormus-Meerenge so verdammt wichtig

Der Iran sperrt weiterhin die strategisch bedeutsame Hormus-Wasserstraße für den internationalen Schiffsverkehr. Für die globale Ökonomie ist diese Wasserstraße essenziell, vor allem für die Lieferung von Gas und Öl aus den Staaten, die am Persischen Golf liegen. Im Gegenzug haben die Vereinigten Staaten eine maritime Blockade gegen den Iran etabliert. Das Ziel: Teherans Regierung soll von den lukrativen Einnahmen durch den Verkauf von Öl isoliert werden.

Gespräche zwischen Washington und Teheran in der Sackgasse

Zwar herrscht im Iran-Konflikt momentan ein Waffenstillstand, doch die Gespräche für eine beständige Beilegung der Auseinandersetzung kommen nicht voran. Ein klares Indiz dafür ist die kurzfristige Absage einer Reise von Trumps Verhandlungsführern nach Pakistan am Wochenende. Islamabad agiert in diesem Streit als Vermittler.

Die Positionen sind weiterhin festgefahren. Washington verlangt von Teheran die Übergabe seines Urans mit hohem Anreicherungsgrad sowie eine unmissverständliche Absage an die Entwicklung einer Atombombe. Die iranische Regierung dementiert Absichten zum Bau von Kernwaffen, besteht jedoch auf dem Recht, ein ziviles Nuklearprogramm zu betreiben, was die Anreicherung von Uran ebenfalls umfasst. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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