Marie-Agnes Strack-Zimmermann weist Donald Trump nach dem versuchten Attentat eine Mitschuld zu.
Harte Worte nach AttentatsversuchStrack-Zimmermann gibt Trump Mitschuld

Copyright: Jose Luis Magana/AP/dpa
US-Präsident Donald Trump gestikuliert, während er im James Brady Press Briefing Room im Weißen Haus nach einem Vorfall beim jährlichen White-House Correspondents' Association-Dinner spricht.
Aktualisiert:
Dramatische Szenen in Washington: Bei einem festlichen Abendessen mit Donald Trump, Gattin Melania und vielen anderen Anwesenden, peitschen auf einmal Schüsse durch die Luft. Tumult bricht im Hotelsaal aus, während schwer bewaffnete Einsatzkräfte den Bereich sichern. Man bringt den amerikanischen Präsidenten außer Gefahr und nimmt einen mutmaßlichen Schützen fest.
Nach diesen furchtbaren Vorkommnissen gibt es nun heftige Reaktionen aus Deutschland. Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP weist Donald Trump persönlich eine deutliche Mitschuld zu. Sie sagte: „Zur Wahrheit gehört aber auch: Trumps brutale Aussagen Gruppen und Einzelpersonen gegenüber sind inzwischen so unterirdisch, dass man sich nicht mehr zu wundern braucht, dass diesen verbalen Exzessen schreckliche Taten folgen.“ Das berichtet „RP Online“.
„Spaltung, Spannung und Hass wachsen weiter“
Die Politikerin ergänzte, dass der „einfache Zugang zu Waffen in den USA“ die Lage für Täter „besonders leicht“ mache. Außerdem wies sie darauf hin, dass Anschläge „tragischerweise in der Geschichte der Vereinigten Staaten häufig gegeben“ habe.

Copyright: Sven Hoppe/dpa
Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP)
Auch Peter Beyer, Außenexperte der CDU, betrachtet die Attacke als Konsequenz einer gravierenden Spaltung der Gesellschaft. „Maßgebliche Akteure der politischen Führung in den USA schaffen es nicht, die Gesellschaft zu einen“, erklärte er.
„Weiterer Beleg für die enorme Polarisierung der US-Gesellschaft“
Deshalb würden einige Leute „nur noch einen Ausweg darin sehen, Irrsinnstaten zu begehen“, welche jedoch eindeutig zu verurteilen seien. Beyers finstere Voraussage lautet: „Spaltung, Spannung und Hass wachsen weiter.“ Zwar sind die Motive des Schützen noch nicht geklärt, doch der CDU-Politiker vermutet, dass der Angreifer es auf Trump abgesehen hatte und sein Ziel dessen Tötung war.
Metin Hakverdi von der SPD schlägt in eine ähnliche Kerbe. Der versuchte Anschlag ist für ihn „noch ein weiterer Beleg für die enorme Polarisierung der US-Gesellschaft“. Er mahnt, diese Entwicklung sollte auch hierzulande ein Weckruf sein. Darüber hinaus spekuliert Hakverdi, dass Trump diesen Zwischenfall für seine Kampagne ausschlachten wird, gerade im Hinblick auf die im November stattfindenden Midterm-Wahlen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
