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Update

Eklat bei BesuchTrump zeigt Ford-Arbeiter den Mittelfinger – der wird jetzt mit Geld zugeschüttet

US-Präsident Donald Trump besucht am 13. Januar das Ford-Werk in Dearborn (Michigan).

Copyright: Getty Images via AFP

US-Präsident Donald Trump besucht am 13. Januar das Ford-Werk in Dearborn (Michigan).

Aktualisiert

Bei einer Fabrikbesichtigung wird Donald Trump von den Rufen eines Arbeiters geschmäht. Der US-Präsident kontert ausfallend. Sein Sprecher findet das „angemessen“.

US-Präsident Donald Trump hat den schmählichen Zwischenruf eines Ford-Werkarbeiters denkbar vulgär quittiert.

Wie eine im Internet verbreitete Handyaufnahme zeigte, formte Trump bei einem Werkbesuch am Dienstag (Ortszeit) zweimal deutlich mit dem Mund den Ausdruck „Fuck you“ in Richtung des Störers und zeigte den Mittelfinger. Die Szene ereignete sich laut US-Medien in einer Fabrik des US-Autobauers Ford im US-Bundesstaat Michigan.

„Ein Geisteskranker schrie in einem Wutanfall wild Flüche“

Trumps Kommunikationsdirektor Steven Cheung bestätigte der „Washington Post“ die Authentizität der Aufnahmen.

„Ein Geisteskranker schrie in einem Wutanfall wild Flüche, und der Präsident gab eine angemessene und unmissverständliche Antwort“, hieß es in einem Statement des Sprechers, das der Zeitung und weiteren US-Medien vorlag.

Den Berichten zufolge beleidigte der Werkangestellte Trump als „Pädophilen-Beschützer“. Befragt von der „Washington Post“, bestätigte der mutmaßliche Zwischenrufer, dass sich seine Beschimpfung auf Trumps Agieren im Skandal um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bezogen habe.

Er spüre wegen des Ausrufs „definitiv keine Reue“, sagte der 40-Jährige der Zeitung. Er mache sich allerdings Sorgen um die Zukunft seines Jobs und fürchte auch „politische Vergeltung“, weil er Trump „vor seinen Freunden blamiert“ habe. Eigenen Angaben zufolge wurde er infolge des Vorfalls von seiner Arbeit im Werk wegen laufender Ermittlungen freigestellt.

Kurios: Kurz nach dem Vorfall erstellte ein Unterstützer aus South Carolina eine Online-Spendenaktion. Innerhalb weniger Stunden kamen dort bereits 125.000 Dollar (rund 107.000 Euro) ein.

In der Beschreibung der Aktion heißt es: „Bitte helfen Sie uns, Spenden für den Patrioten TJ Sabula zu sammeln! TJ wurde von seinem Arbeitsplatz bei der Ford Automotive Company suspendiert, weil er Präsident Donald J. Trump zu Recht als Beschützer von Pädophilen bezeichnet hat! Lasst uns TJ unterstützen und ihm helfen, einige Rechnungen zu bezahlen (und DJT zwingen, die Trump/Epstein-Akten freizugeben).“ (dpa)

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