Nach dem Waldbrand in Bergheim ist auch in Köln Vegetation auf einer großen Fläche in Brand geraten. Auch die A559 war betroffen.
Auf 6000 QuadratmeternVegetation in Köln brennt – Einsatz bis tief in die Nacht

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In Gremberghoven ist es in der Nacht zu Montag (3. August 2026) zu einem Vegetationsbrand gekommen (Symbolfoto).
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Es ist überall staubtrocken, ein Funken genügt: Sonntagnacht gegen 23 Uhr ist die Kölner Feuerwehr nach Gremberghoven alarmiert worden – im Bereich der Anschlussstelle zur Autobahn hatte Vegetation Feuer gefangen.
Auf einer Fläche von rund 6000 Quadratmetern brannten Sträucher und Gebüsch, erklärte ein Sprecher der Leitstelle am Montagmorgen (3. August) gegenüber EXPRESS.de.
Vegetation brennt: A559 in Richtung Köln voll gesperrt
Das Feuer war im unwegsamen Gelände der Böschung zwischen der A559 und einer angrenzenden Kiesgrube ausgebrochen. Es qualmte stark. Die genaue Brandstelle konnte erst von Einsatzkräften zu Fuß festgestellt werden.
„Da sich das Feuer vorrangig im mit Fahrzeugen nicht erreichbaren Böschungsbereich befand und zudem eine nicht ausreichende Löschwasserversorgung bestand, wurden zusätzliche Einsatzkräfte zur Unterstützung entsandt“, so der Wehrsprecher. Auch eine Drohne wurde zu weiteren Erkundungsmaßnahmen eingesetzt.
Die Sicherstellung der Löschwasserversorgung gelang schließlich durch einen Pendelverkehr mehrerer Tanklöschfahrzeuge zwischen der Einsatzstelle und der nächstmöglichen Wasserentnahmestelle. „Es wurden bis zu fünf handgeführte Strahlrohre und mit Löschrucksäcken ausgerüstete Trupps zur Brandbekämpfung eingesetzt. Um 01.26 Uhr konnte das Feuer ‚in Gewalt‘ gemeldet werden“, erklärte der Sprecher.
Für die Dauer der Löscharbeiten wurde die A559 in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt.
In Bergheim hatte bereits seit Sonntagnachmittag ein Waldbrand die dortigen Kräfte in Atem gehalten. Eine Fläche von rund 81.500 Quadratmeter war betroffen.
Der Einsatz in Köln ging bis tief in die Nacht. Nachdem das Feuer aus war, galt es noch, das Gelände nach Glutnester abzusuchen und gegebenenfalls abzulöschen. Die Wehr, die mit circa 70 Kräften und 19 Fahrzeugen vor Ort war, konnte erst Montagfrüh gegen 3 Uhr wieder abrücken. (iri)
