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Boykott-AufrufTrump beschimpft Springsteen als „vertrocknete Pflaume“

Aktualisiert:

Donald Trump findet Bruce Springsteen offenkundig richtig doof. Und das macht der US-Präsident auf seiner Onlineplattform Truth Social deutlich.

Freunde werden Donald Trump und Bruce Springsteen sicher nicht mehr. Der US-Präsident macht keinen Hehl daraus, dass er den US-Rockstar so richtig doof findet.

Das liegt wohl vor allem daran, dass Superstar Springsteen („Born in the USA“) seinerseits Donald Trump nicht besonders gut findet. Während sich Springsteen öffentlich gegen den US-Präsidenten positioniert, ruft dieser nun zum Boykott der Konzerte des des US-Musikers auf.

Donald Trump ruft zum Boykott der Konzerte von Bruce Springsteen auf

Die Konzerte von Bruce Springsteen seien „überteuert“ und „mies“, schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Er nannte Springsteen „eine vertrocknete Pflaume, die unter den Eingriffen eines wirklich schlechten Schönheitschirurgen schwer gelitten hat“, und forderte seine Anhänger auf, den Konzerten fernzubleiben.

Der 20-fache Grammy-Gewinner Springsteen gilt als einer der wortgewaltigsten Trump-Kritiker in der US-Kulturszene und hat unter anderem das harte Vorgehen des Präsidenten gegen Migranten ohne Papiere scharf verurteilt.

Am Samstag sang Springsteen bei einer „No Kings“-Großdemonstration vor zehntausenden Demonstranten seinen Protestsong „Streets of Minneapolis“, den er nach den tödlichen Schüssen auf die US-Bürger Alex Pretti und Renee Good geschrieben hatte. Pretti und Good waren am Rande von Protesten gegen Trumps Einwanderungspolitik von Einsatzkräften erschossen worden.

In den USA löste das brutale Vorgehen Entsetzen und Empörung aus. In dem Song bezeichnet Springsteen die US-Einwanderungsbehörde ICE als „König Trumps Privatarmee“.

Zuletzt bekam Justizministerin Pam Bondi Trumps Unmut zu spüren. Der US-Präsident feuerte sie kurzerhand. Offenbar war er mit ihrem Umgang in Sachen Epstein-Akten nicht einverstanden. Vor Bondi musste bereits heimatministerin Kristi Noem ihren Hut nehmen. (AFP)

Trump veröffentlichte am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social ein Video von der noch im Bau befindlichen B1-Brücke in Karadsch rund 35 Kilometer südwestlich von Teheran. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie das Bauwerk teilweise einstürzt und wie dichter Rauch aufsteigt.

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