Gericht erlaubt umstrittenen UFC-Kampf für Donald Trump.
Trumps brutale PartyGericht erlaubt umstrittenen Käfigkampf vor dem Weißen Haus

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An Trumps 80. Geburtstag sollen auf dem Südrasen des Weißen Hauses Käfigkämpfe stattfinden.
Ein Gericht in den USA hat jetzt die Genehmigung erteilt: Das umstrittene Kampfsport-Spektakel anlässlich des 80. Geburtstags von Donald Trump kann an diesem Sonntag über die Bühne gehen. Direkt vor der berühmten Regierungszentrale wurde dafür bereits ein achteckiger Käfig aufgebaut, umringt von Zuschauer-Tribünen und überdacht von einer riesigen Kuppel.
Organisiert wird das Ganze von der Profi-Kampfsportliga Ultimate Fighting Championship (UFC), die für ihre Mixed Martial Arts (MMA) bekannt ist. Das ist ein häufig brutaler Wettkampf, bei dem Elemente aus Sportarten wie Boxen, Ringen, Kickboxen, Karate und Jiu Jitsu kombiniert werden. Als offizieller Grund werden die Feierlichkeiten zum 250. Unabhängigkeitstag von Amerika genannt – dieser fällt jedoch auf den 4. Juli.
Protest gegen die Kampf-Show vor Trumps Haustür
Gegen den geplanten Käfig-Fight regt sich erheblicher Widerstand. Um das Spektakel zu stoppen, hat die Organisation Public Integrity Project zu Beginn des Monats eine Klage bei einem Bundesgericht eingereicht. Sie handelt im Auftrag von zwei US-Bürgern.
Die Ankläger machen Trump den Vorwurf, dem UFC-Boss Dana White sowie dessen Firma den Zutritt zum Weißen Haus und auch zum Lincoln Memorial zu ermöglichen. Das Ziel sei, „um ein privates, gewinnorientiertes Sportevent zu veranstalten – mit all den Werbe- und Branding-Möglichkeiten, die ein solcher Zugang mit sich bringt“. Es ist bekannt, dass Trump bereits öfter bei UFC-Fights im Publikum saß und eine enge Verbindung zu Ligaboss White unterhält.
Gericht blockt Klage ab: Formfehler!
Das Gericht hat den Antrag jedoch zurückgewiesen. Die richterliche Begründung lautet: Die vorgebrachten Einwände kamen zu spät. Darüber hinaus hätten die Kläger nicht ausreichend dargelegt, weshalb ihnen durch das Event ein permanenter Schaden entstehen könnte.
In der aufgebauten Arena ist Platz für über 4.000 Zuschauer. Bei einer Fan-Veranstaltung im Ellipse-Park, gelegen zwischen der Präsidentenresidenz und dem Washington Monument, rechnet man obendrein mit über 120.000 Besuchern. Diese Informationen stammen aus den Gerichtsakten. (dpa/red)
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