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Karneval, Fußball, Maffay So tickt unser neuer Ministerpräsident Armin Laschet

Laschet Frau

Armin Laschet und seine Frau Susanne sind seit 32 Jahren glücklich verheiratet. Sie lernten sich im Jugendchor kennen.

Hart in der Sache, aber nicht persönlich verletzend – so beschreibt Armin Laschet (56) seine politische Linie. So will der CDU-Politiker auch als neuer Ministerpräsident von NRW regieren. Doch wie tickt Laschet privat? EXPRESS stellt ihn vor.

Einer, der Armin Laschet seit frühen Kindheitstagen kennt, ist Monsignore Heribert August. Der Pfarrer predigt in der Kirche St. Aposteln im Aachener Stadtteil Burtscheid, wo Laschet aufwuchs und noch heute wohnt.

So zurückhaltend, wie der CDU-Politiker heute mitunter auftritt, sei er nicht immer gewesen, sagt der Kirchenmann. „Wenn es im Dorf irgendeinen Blödsinn gab, waren die Laschet-Brüder immer dabei.“

Und das, obwohl Armin und seine drei Brüder in einem konservativ-katholischen Haushalt aufwuchsen.

Das Klausur-Skandälchen

Laschet, das Schlitzohr. 2015 war er noch Lehrbeauftragter für den Studiengang Europastudien an der RWTH Aachen und verschlampte die Klausuren seiner Studenten.

Was tun? Er vergab die Noten flugs anhand eigener Notizen. Problem: Dabei bekamen auch Studenten ihre Zensuren, die gar nicht mitgeschrieben hatten.

Eine Panne, in deren Folge er die Lehrstelle aufgab. Doch geschadet hat ihm das Skandälchen nicht.

Immer am Handy

Inzwischen geht Armin Laschet mit Kanzlerin Angela Merkel (62) regelmäßig abends in Berlin essen.

Doch selbst dann frönt er seiner Leidenschaft: Laschet gilt als Handy-Junkie, muss dauernd auf sein Smartphone schauen.

Laschet Ehrengarde

Als Rheinländer ist Armin Laschet ein begeisterter Karnevalsjeck. Hier sieht man ihn mit Ehrengarde-Präsident Hans-Georg Haumann.

Minütlich müsse er bei Twitter vorbeischauen, heißt es. Und dauernd checke er seine Mails. Die EXPRESS-App hat er sogar auf seinem Home-Bildschirm.

Die Alemannia im Herzen...

Und dann noch so eine Leidenschaft: Wenn es nicht gerade um Finanzhaushalte und Debatten geht, rollt bei Laschet das runde Leder.

Als gebürtiger Aachener hält der begeisterte Fußballfan natürlich seiner Alemannia die Daumen und besitzt sogar eine Jahreskarte.

... und ausgerechnet diesen Verein

Den schönsten Fußballmoment erlebte Laschet, als seine Gelb-Schwarzen im Viertelfinale des DFB-Pokals 2003/04 sensationell Bayern München mit 2:1 aus dem Wettbewerb kegelten und sich durch den späteren Finaleinzug sogar für den UEFA-Cup qualifizierten.

„Ich sehe wie in Zeitlupe vor mir, wie der Bayern-Torwart vergeblich nach dem Ball hechtet. Dann steht es 2:1! Sensationell!“

Nach dem Spiel sei er tagelang heiser gewesen, sagt Laschet. Sein Herz schlägt übrigens noch für einen anderen Verein – ausgerechnet den FC Bayern.

Karneval und Maffays besonderes Geschenk

Laschet Maffay

Sind seit Jahren gute Freunde: Armin Laschet und Peter Maffay. Der Deutsch-Rocker schenkte dem Politiker sogar schon eine Lederjacke.

Laschets Lieblingsmusik: Er entspannt am liebsten zu Popsongs von Amy McDonald (29).

Deutsch-Rocker Peter Maffay (67) gehört sogar seit Jahren zu seinen besten Freunden. Er schenkte Laschet sogar eine Lederjacke, die er bis heute stolz hütet.

Und natürlich tickt Laschet wie so viele Rheinländer: Er liebt den Karneval. Zur jecken Zeit lässt Laschet die Puppen tanzen, dieses Jahr fuhr er bei der Kölner Ehren-Garde mit.

„Als Aachener bin ich es ja gewohnt, »Alaaf!« zu rufen“, zeigt er seine Sympathien für die Domstadt ganz offen.

Laschet Familie Wahlsieg

Die Familie steht im Vordergrund: Die Kinder Julius (l.), Johannes (2.v.l.) und Eva (r.) jubeln, Vater Heinz (2.v.r.) ist zu Tränen gerührt. Fotos: Getty, dpa, Bastian Ebel

Familie steht an erster Stelle

Doch immer im Mittelpunkt steht für den gläubigen Katholiken Laschet die Familie.

Mit seiner Frau Susanne, die er in einem Jugendchor kennenlernte, ist er seit 32 Jahren glücklich verheiratet.

Seine Kinder Johannes (28), Eva und Julius sind heute allesamt erwachsen und stehen auf eigenen Beinen.

Johannes, der auch als Ryan-Gosling-Double durchgehen könnte, bewarb sich 2015 für den Titel „GQ Gentleman 2015“ und kam unter die zehn Finalisten. Er sagt über seinen Vater: „Er hat sich nicht beirren lassen, hat geduldig sein Ziel verfolgt – ein Kämpfer.“

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