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Plötzlich alles andersARD-„Tagesthemen“ mit gravierender Änderung – der Grund ist schrecklich

Dieser gewohnte Anblick wird sich am Mittwoch (24. August) den Zuschauerinnen und Zuschauern der ARD-„Tagesthemen“ nicht bieten: Moderatorin Caren Miosga im Studio in Hamburg. Sie wird an einem besonderen Ort zu sehen sein.

Dieser gewohnte Anblick wird sich am Mittwoch (24. August) den Zuschauerinnen und Zuschauern der ARD-„Tagesthemen“ nicht bieten: Moderatorin Caren Miosga im Studio in Hamburg. Sie wird an einem besonderen Ort zu sehen sein.

Es ist eine gravierende Änderung im Programm der ARD-„Tagesthemen“ am Mittwoch (24. August): Aufgrund der aktuellen Umstände wird diesmal nicht aus dem Studio in Hamburg gesendet, Moderatorin Caren Miosga wird an einem besonderen Ort zu sehen sein. 

Beim NDR in Hamburg wird nicht nur die „Tagesschau“ produziert, sondern auch die „Tagesthemen“ oder das „Nachtmagazin“. Von dem geschützten Studio aus wird die Bundesrepublik regelmäßig mit den wichtigsten Nachrichten versorgt – in der Regel von adrett gekleideten Moderatorinnen und Moderatoren, die möglichst nüchtern die Lage in der Welt beleuchten. 

Am Mittwoch (24. August) jedoch wird sich den Zuschauerinnen und Zuschauern wohl ein ungewöhnliches Bild bieten, wenn sie die ARD-„Tagesthemen“ einschalten. Denn Moderatorin Caren Miosga wird nicht vor der bekannten blau illuminierten Wand ihres Studios stehen – sondern an einem völlig anderen Ort. 

ARD-„Tagesthemen“ mit gravierender Änderung – der Grund ist schrecklich

Der Grund für diese gravierende Änderung ist ein schrecklicher: der Krieg in der Ukraine.

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Seit einem halben Jahr leidet das Land unter der Gewalt von Putins Armee, die am 24. Februar einmarschierte und seitdem für Angst und Schrecken sorgt. Am Mittwoch soll dieses Leid, sollen die Menschen im Fokus stehen. 

Moderatorin Caren Miosga und der WDR-Reporter Vassili Golod haben für die ARD eine Reportagereise gestartet, um aus erster Hand zu erfahren, was der Krieg mit den Menschen in der Ukraine gemacht hat. Wie halten sie das Land trotz der Raketen und der Gewalt am Laufen? Was sind ihre größten Sorgen und Nöte? Woher nehmen sie ihre Kraft und ihre Hoffnung für ein Leben in Frieden und Freiheit?

Caren Miosga, Moderatorin der ARD-"Tagesthemen" steht auf einem Balkon - im Hintergrund ist das St. Michaelskloster zu sehen. Anlässlich des inzwischen sechs Monate dauernden Angriffskrieges gegen die Ukraine kommen die ARD-«Tagesthemen» am 24.08.2022 ab 22.15 Uhr live aus Kiew. +++ dpa-Bildfunk +++

Ungewohnter Anblick: Caren Miosga wird die ARD-„Tagesthemen“ am Mittwoch (24. August) nicht vom Studio aus moderieren, sondern sendet ab ab 22.15 Uhr live aus Kyjiw. Hier steht auf einem Balkon vor dem St. Michaelskloster.

Dabei macht das Team an verschiedenen wichtigen Orten Halt, um mit den Betroffenen zu sprechen: an der polnisch-ukrainischen Grenze, in Lwiw einige Kilometer weiter entfernt, in Tscherniwzi, Moschtschun und Irpin.

ARD-„Tagesthemen“: Caren Miosga besucht Butscha

Auch Butscha besuchen sie – der Ort ist untrennbar verbunden mit den grausamen Kriegsverbrechen, die Putins Soldaten hier im Frühjahr begangen haben.

Eine Woche lang wird das Fernsehteam unterwegs sein, am Mittwoch dann wird die Reise enden – ein besonderer Tag für die Ukraine. Denn das Land feiert seinen Unabhängigkeitstag, der wird seit dem Ende der Sowjetunion begangen (24. August 1991).

Um 22.15 Uhr wird Caren Miosga daher die „Tagesthemen“ live aus Kyjiw moderieren, wie der NDR mitteilt. Die Reportagen, die während der Reise entstanden sind, sollen zudem auf Facebook, Youtube und Co. zu sehen sein sowie in mehreren TV-Sendungen. 

Ein Tag zuvor wird ein besonderer Gast neben Miosga zu sehen sein: Kyjiws Bürgermeister, Vitali Klitschko, wird sich bereits am Dienstagmittag den Fragen der Zuschauerinnen und Zuschauern stellen. Der Livestream mit seinen Antworten soll ab 15 Uhr auf dem Youtube-Kanal der Nachrichtensendung zu sehen sein und über den TV-Kanal tagesschau24 gezeigt werden. (mg)