Judith Rakers ARD-Sprecherin bricht ungeschriebenes Gesetz der „Tagesschau“

Judith Rakers wählte auf Instagram ungewöhnlich offene Worte.

Judith Rakers wählte auf Instagram ungewöhnlich offene Worte.

Auf Instagram sieht man „Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers eher zwischen ihren Tieren oder im heimischen Gemüsegarten. Jetzt musste die ARD-Moderatorin aber mit einem Berufsgrundsatz brechen.

Die „Tagesschau“ ist eine der wichtigsten öffentlich-rechtlichen Institutionen. Die Hauptausgabe täglich um 20 Uhr ist nicht nur die mit Abstand meistgesehene Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen. Mittlerweile gehört die Sendung auch zum Demokratieverständnis unabhängiger Berichterstattung.

Eine, die diesen Geist der Unabhängigkeit und Neutralität verkörpert, ist Judith Rakers. Seit 2005 ist die Journalistin und Fernsehmoderatorin eine der Hauptsprecherinnen bei der „Tagesschau“. Nicht nur ein einfacher Job, sondern eine Berufung.

Jetzt hat ein Beitrag Rakers in den sozialen Netzwerken für große Beachtung gesorgt. „Eigentlich poste ich hier nichts Politisches“, begann die ARD-Moderatorin ihren Post. Wer ihrem Account folgt oder sich durch ihre Beiträge scrollt, merkt schnell, dahinter stecken nicht bloß leere Worte, sondern eine Überzeugung.

Judith Rakers: „Auch mich berühren diese Nachrichten“

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Der Grund liegt in einem ungeschriebenen Gesetz: „Weil wir bei der ‚Tagesschau‘ angehalten sind, neutral zu bleiben bei allen Themen, über die wir in den Nachrichten auch berichten“, so die Journalistin auf Instagram. „Objektivität ist ein hohes Gut und ich finde den Neutralitätsanspruch richtig.“

Deshalb konzentriere sie sich auf Social Media auf die „schönen Dinge des Lebens“, so Rakers weiter.

Jetzt habe sie jedoch ganz bewusst mit diesem Grundsatz brechen müssen. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine mache es ihr nicht mehr möglich, sich an den Neutralitätsgedanken zu halten.

Bei ihrer Moderation der Nachrichten während der „Tagesschau“ ist es ihr nicht anzumerken, doch die Situation in der Ukraine geht der Journalistin nahe. „Auch mich berühren diese Nachrichten, die Bilder, die Angst der Menschen. Der verzweifelte Überlebenskampf einer ganzen Nation“, erklärt Judith Rakers.

„Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers wird deutlich

Abschließend wird die ARD-Moderatorin deutlich. „Ich formuliere es jetzt so neutral, wie ich kann: Dieser Wahnsinn muss aufhören.“

Eine Forderung, der sich wohl alle anschließen wollen. Bei ihren Followerinnen und Followern kommt die Offenheit auf jeden Fall gut an. Innerhalb von nur wenigen Stunden wurde der Beitrag bereits über 20.000 Mal gelikt.

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