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Wo ist „Timmy“?Millionen-Krimi um Wal-Rettung eskaliert!

Blas im Meer.

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Ist das eines der letzten Lebenszeichen von Buckelwal „Timmy“? (Archivbild vom 2. Mai 2026)

1,5 Mio. Euro Kosten, totes GPS-Signal und Lügen-Vorwürfe gegen die Crew. Ist die Rettung des Riesen krachend gescheitert?

Es sollte die Rettung des Jahres werden, doch jetzt droht ein bitteres Desaster! Buckelwal „Timmy“ ist in der Nordsee verschwunden. Während die Retter-Flotte heimkehrt, stellt sich am Dienstag (5. Mai 2026) die Schock-Frage: Wurden hier 1,5 Millionen Euro für eine aussichtslose Mission verbrannt?

Der 1,5-Millionen-Euro-Wahnsinn – Lügen-Alarm um Vitalzeichen?

Geld scheint bei der privaten Rettung keine Rolle gespielt zu haben. Millionärin Karin Walter-Mommert blätterte bisher rund 1,5 Millionen Euro hin. Experten aus Hawaii und Island wurden eingeflogen, Schiffe gechartert. Das bittere Ergebnis am Dienstagmorgen: Nichts! Von „Timmy“ fehlt jede Spur, der Peilsender schweigt beharrlich.

Das Schleppschiff Robin Hood (r) schleppt die Barge in die Ostsee Richtung Fehmarn.

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Das Schleppschiff Robin Hood (r) schleppt die Barge in die Ostsee Richtung Fehmarn. (Archivbild vom 28. April 2026)

Die Rettungs-Initiative behauptet: Wir empfangen zwar kein GPS, aber „Vitalzeichen“ des Wals. Experten schlagen fassungslos die Hände über dem Kopf zusammen! Meeresbiologe Peter Madsen (Uni Aarhus) stellt klar: „Es gibt keinen handelsüblichen Sender, der Vitaldaten liefern kann. Wer das behauptet, sagt nicht die Wahrheit!“ 

Polizei-Einsatz im Hafen!

Krimi-Szenen in Cuxhaven: Das Begleitschiff „Fortuna B“ lief in der Nacht unter dem Schutz der Küstenwache ein. Die Crew hatte selbst die Polizei gerufen – aus Angst vor wütenden Wal-Schützern! Der Kapitän steht am Pranger: Er soll „Timmy“ am Samstag viel zu früh und eigenmächtig ins Meer gezogen haben. Angeblicher Grund: Zeitdruck durch einen Anschlusstermin. Doch im Hafen wird gemunkelt: War der Termin nur eine Ausrede?

Helfer befeuchten den Rücken des Wals mit nassen Tüchern.

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Helfer befeuchten den Rücken des Wals mit nassen Tüchern. (Archivbild vom 27. April 2026)

Greenpeace-Experte Thilo Maack sieht schwarz: „Timmy“ war nach mehreren Strandungen wohl schon vorher todkrank. Die Überlebenschancen? Minimal! Ohne Daten bleibt die bange Frage: Schwimmt „Timmy“ in die Freiheit oder ist er längst lautlos in den Wellen verendet?

Zuletzt wurde der Buckelwal am Samstagmorgen (2. Mai) gegen 9 Uhr gesehen, als er rund 70 Kilometer nördlich von Skagen das Stahlbecken verließ und in die Freiheit schwamm. Seit diesem Moment im Skagerrak fehlt jede Spur von dem Meeresriesen – und mit jeder Stunde, die der Peilsender schweigt, wächst die Sorge, dass dieses Bild das letzte von Wal „Timmy“ bleiben wird. (jag)

Gürtel einer Einsatzkraft mit Ausrüstung und Handschellen

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