Wahnsinns-Tempo in Köln: Ein Fahrer wurde mit 203 km/h geblitzt.
Irre Raserei in KölnFahrer mit 203 km/h in 50er-Zone geblitzt

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Ein unfassbarer Geschwindigkeits-Exzess in unserer Domstadt! Ein Autofahrer aus Düsseldorf stellte im April am Raderthalgürtel eine bittere Bestmarke im Rasen auf. Er wurde mit sagenhaften 203 km/h in einem Bereich erwischt, wo nur 50 erlaubt sind – das ist über das Vierfache des Limits.
Aber dieser extreme Vorfall ist bei Weitem nicht alles. Die vom Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt präsentierte Radarfallen-Bilanz für 2025 ist schockierend. In der Summe hat es in Köln über 450.000 Tempovergehen gegeben. Durchschnittlich bedeutet das 1238 Auslösungen täglich – also etwa 52 jede Stunde. Das berichtet „DER SPIEGEL“.
Harte Strafen für Raser
Wer derart verantwortungslos fährt, dem blühen empfindliche Sanktionen. Bei über 70 km/h zu viel innerorts sieht der Bußgeldkatalog ein Bußgeld von 3000 Euro, ein dreimonatiges Fahrverbot sowie drei Punkte vor. Solche Vorfälle können obendrein eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung bedeuten, was zum Verlust der Fahrerlaubnis oder sogar zu einer Haftstrafe führen kann.
In 199 Fällen wurde das Tempolimit um über 50 km/h gerissen. Für Führerschein-Neulinge kann so etwas den sofortigen Entzug der Fahrerlaubnis zur Folge haben. Die Auswertung ergibt außerdem: In der Nacht wird durchschnittlich rasanter gefahren als tagsüber. Auffällig häufig stammen die Raser übrigens aus dem Umland: dazu zählen der Rhein-Erft-Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis sowie der Rhein-Sieg-Kreis.
Raserei ist Todesursache Nummer eins
Die Anlagen an der Bundesstraße 55a blitzten am häufigsten. Dort lag die Spitze der gemessenen Tempoüberschreitung bei 105 km/h über den erlaubten 80. Solche Werte sind besorgniserregend, weil überhöhte Geschwindigkeit deutschlandweit der Hauptgrund für tödlich endende Unfälle ist. Im gesamten Bundesgebiet starben 2025 insgesamt 2814 Personen durch Unfälle im Straßenverkehr.
Der Oktober war übrigens mit 43.092 registrierten Fällen der Monat mit den meisten Vergehen in Köln. Im Vergleich dazu verliefen der Januar sowie der Februar mit jeweils um die 25.000 Fälle deutlich ruhiger. (red)
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