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Polarwirbel spielt verrücktDroht uns im März der Winter-Hammer?

Vogelscheuche auf landwirtschaftlichen Feldern

Copyright: IMAGO / NurPhoto

Vogelscheuche auf landwirtschaftlichen Feldern.

Der Frühling ist gestartet, aber der Winter will noch nicht gehen!

Gerade als der Frühling so richtig durchstarten will, gibt es eine frostige Prognose! Ein unruhiger Polarwirbel könnte uns im März nochmal eiskalte Tage bringen. Der Meteorologe Jan Schenk warnt, dass die nächste Aufspaltung des Polarwirbels unmittelbar bevorsteht. „Der Polarwirbel ist äußerst unbeständig dieses Jahr“, meint Schenk.

Schon zu Beginn der nächsten Woche soll sich der Wirbel wieder teilen: in einen Teil über Nordamerika und einen über Eurasien. „Das ist der zweite Polarwirbel-Split binnen eines Monats. Das ist rekordverdächtig“, so der Fachmann. Während ein Winter-Comeback für Nordamerika als ziemlich sicher gilt, ist die Situation für Europa noch komplett offen. Das berichtet „FOCUS online“.

Richtig spannend wird es am ersten kompletten Wochenende im März um den 9. März. Die Wettervorhersagen sind sich total uneinig. Die denkbaren Entwicklungen gehen von fast keinen Effekten bis zu einer richtigen Kälte-Watsche. „Das Schlimmste, was passieren kann, wäre, wenn es noch einmal Temperaturen von vielleicht minus 5 Grad und eine weitere Woche Kälte gäbe, ja, vielleicht auch noch einmal Schnee“, erklärt Schenk. Im günstigsten Fall erwartet uns nur „vielleicht mal ein bisschen Schneeregen“ und eine vorübergehende Abkühlung.

Und auch mit Blick auf die nächsten Monate benimmt sich der Polarwirbel merkwürdig. Üblicherweise ist Mitte April Schluss mit ihm. Dieses Jahr aber könnte er uns bis in den Mai erhalten bleiben. Die Situation sei „sehr, sehr ungewöhnlich“. Das bringt auch die Eisheiligen im Mai ins Spiel. Normalerweise gilt: Wenn der Polarwirbel kollabiert, kann es einige Wochen danach Kaltlufteinbrüche geben. Doch dieses Jahr ist alles anders. „Wenn er Mitte April kaputtgeht, kommen Mitte Mai die Eisheiligen. So kann man es grob vereinfacht sagen. Da sich der Polarwirbel dieses Jahr aber zwei Wochen länger halten könnte, würde ich nicht unbedingt darauf wetten, dass die Eisheiligen auftreten. Sie könnten später auftreten oder vielleicht gar nicht spürbar sein, also ohne Frost , sondern vielleicht einfach nur ein bisschen kühler und regnerischer. Der Polarwirbel ist dieses Jahr so instabil, dass ich nicht auf die Eisheiligen wetten würde“, meint Schenk. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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